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2 (1830)
Entstehung
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liehen Harzrande sich findenden , fremden Geschiebe.Unter diesen kommen aber viele vor, die den amHarze anstehenden Gcbirgsarten völlig unähnlich sind,Dasselbe zeigt sieh, n enn man die Geschiebe derWestphälisclien Ebenen, mit den Gesteinen der be-nachbarten Gebirge, oder wenn man die in den flachenElb- und Odergegenden zerstreuten Blöcke, mit denSächsischen und Schlesischen Gcbirgsarten vergleicht.Der Nordabfall der norddeutschen Gebirge und höhe-ren Flötzriicken , setzt der Verbreitung der fremdenGeschiebe gegen Süden im Allgemeinen eine Griinzeund wo diese hin und wieder in Flussthälcrn vonihnen überschritten wird, da sind sic doch auch nurbis zu gewissen Puncten vorgedrungen ; nirgends aberlassen sie sich bis zum Ursprünge der Flüsse verfol-gen. — Vor langer Zeit ist von dem Hauptmann vonArenswald die Meinung geäussert , dass die inPommern und Mecklenburg sich findenden Orthocera-titen , Trilobiten und anderePetrcfactcn enthaltenden,josen Stücke von Kalkstein und Mergel von Gottlandabstammen möchten und Holländische Naturforscherhaben schon längst die in einigen Gegenden der Nie-derlande zerstreuten Granitblöcke aus Norwegen undSchweden abgeleitet. Herr Doclor Jordan lenktezuerst die Aufmerksamkeit darauf, dass viele in derLüneburger Haide zerstreuten Geschiebe, Aelinlich-keit mit nordischen Gcbirgsarten zeigen. Seitdem ha-ben mehrere andere ausgezeichnete Naturforscher sichdafür erklärt , dass der grössere Tlicil der in den