371
Societe plilomatif/ue zu Paris »Uebcr eine' grosseMenge der von den alten Aegyptiern hei-lig g cli a 1 tc n en T hier e, welche jetzt in In-dien Vorkommen,« bei Gelegenheit einer Ab-handlung seines Sohnes Isidore Geoffroy St.llilaire, welche von fünf neuen Arten Spitzmäusehandelt, wovon zwei sich in Passalacqua’s Samm-lung linden, Vortrag gehalten. Der kurze Inhaltist dieser :
» Die Spitzmäuse wurden in Aegypten verehrtund es war ihnen selbst eine Stadt (A t r i b in derProvinz Scharkie) geweiht. Doch wurden die vonIlr. Isidore beschriebenen Arten nicht in dieserStadt gefunden. Als eine ganz besondere Ausnahmehat man in einem einzigen Grabe an dreissig dieserTliicre, nicht mumienartig eingewickelt, sondern ineiner Aufbewahrungs-Flüssigkeit liegend, angetrolfen.Sie sind so vollkommen erhalten , als wären sie erstkürzlich gestorben. Diese Spitzmäuse aber, die manalso mit grösster Genauigkeit untersuchen und be-stimmen konnte, gehören keiner jetzt inAegypten lebenden Art an, und nur in In-dien findet man sic heut zu Tage. — Auchder Mumien-Ibis, den man in den an den Uferndes Nils lebenden Ibis wieder zu erkennen glaubte,ist wesentlich davon verschieden: der Schnabel istdünner und länger und das Gefieder glänzender.Aber in Indien fi n d e t man de n s e 1 ben I b i sCu vier 1. 17