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1 (1830)
Entstehung
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teils folgt er bloss Ilerodot, dessen Worten ermir hinzufiigt, ohne Zweifel nach einer Steile beiStrabo, die ich weiter unten anfiibrcn werde,dass der Ibis in der Grösse und Gestalt einem Storcheähnlich scy. Er versichert: gehört zu haben , dass esan den Ufern des Nils schwarze und weisse Ibis inMenge gebe ; aber man sieht deutlich aus seineneigenen Worten, dass er selber keine gesehen zu ha-ben glaubte *).

Shaw **) sagt vom Ibis, er scy heut zu Tageausserordentlich selten , und er selber habe nie einengesehen. Sein Emsecsy oder O c li s e n v o g e 1 , wel-chen Gmclin ganz irrigerweise auf Tantatus linsbezieht, hat die Grösse des Brachvogels, ist weissam Leibe und rolh am Schnabel und Fiissen. Erhält sich auf Wiesen unter dem Rindvieh auf: seinFleisch hat einen üblen Geschmack und geht schnellin Fäulniss über ***). Es ist leicht zu sehen , dassdies weder der Tantalus , und noch weniger der Ibisder Alten ist.

II assclquist hat weder den weissen, nochden schwarzen Ibis gekannt; sein Ardea Ibis isteine kleine Reiherart mit geradem Schnabel. Lin nehatte ganz Recht, dass er in seiner loten Auflage

*) Herum Acgypt. L. IV. c. i. T. 1 . p. 199 der LeidenerAusgabe von 1^35.

") Seite 167. Th. II. der franz. Uebersctzung.

***) Shavr franz. Uebcrs T.l. S. 33 o>