wie der Kranich , einen sehr krummen Schnabel, mulist von der Grösse wie der Vogel Kreks. u
Wie wenige Reisende liefern in unsrer Zeit sotreffliche Beschreibungen der von ihnen beobachtetenVögel , wie hier Ilerodot vom Ibis gegeben hat!
Wie hat man diese Beschreibung auf einen Vo-gel anwenden können , an dem nichts nackt ist, aus-ser dem Gesicht , und bei welchem dieses selbstl'oth ist? auf einen Vogel, dessen Steiss weiss, we-nigstens nicht, wie hei dem unsrigen , von denschwarzen Fliigclfedern bedeckt "ist?
Und doch ist dieses letztere Kennzeichen beimIbis wesentlich. Plutarcli (in seiner Abhandlungvon Isis und Osiris) sagt, man habe in derArt , wie sich das Weisse im Gefieder dieses Vogelsvon dem Schwarzen absebneide , das Bild des halbenMonds erblickt; und in der That bildet sich durchdie Vereinigung des Schwarzen auf den letzten Flii-gelfedern mit jenem der beiden Flügelenden ein halb-kreisförmiger Ausschnitt im Weissen, der diesem dieGestalt eines halben Mondes giebt.
Schwieriger ist es, zu erklären, was er damithat sagen -wollen , dass die Beine des Ibis mit sei-nem Schnabel ein gleichschenkliges Dreieck, biiden *).
0 Oken, Naturgeschichte, III. ate Abth. S. 58 j, sagt:„Da das Nackte der Fiisse so lang als Schnabel undKopf ist, so bilden sie einen gleichschenkligen Win-