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und Abnelinien des Mondes kannte und darnachsowohl die Menge seiner täglichen Nahrung, alsdie Entwicklung seiner Jungen zu bemessen vermogte,der an den Gränzen Aegyptens die Schlangen zurück-liielt, welche das Verderben über dieses geheiligteLand gebracht haben würden *) und solche Scheuvor ihm hatten , dass schon seine Federn sie er-schreckten **); von jenem Vogel endlich , dessen Ge-stalt die Götter angenommen haben würden , wennsie je genöthigt worden wären, in sterblicher Bildungzu erscheinen, und in welche Bier cur sich wirklichumwandelte, als er die Erde durchziehen und dieBienscheu in Wissenschaften und Künsten unterrich-ten wollte.
Kein anderes Thier musste so leicht wiederzuer-kennen gewesen seyn, als dieses , denn von keinemandern haben uns die Alten, wie vom Ibis, zugleichtreffliche Beschreibungen , genaue, sogar colorirte,Abbildungen und noch dazu den mit seinen Federnsorgfältig erhaltenen Körper in dreifacher Umhüllung,nämlich in einem schützenden Erdharz, in dichter,enggewickeller Leinwand und in festen , wohlvcrkit-teten Urnen hinterlassen.
Und dennoch ist unter allen Neueren , welcheüber den Ibis geschrieben haben, Bruce, jener
*) Aelian, Lib. II. Cap, 35 und 38.
**) Ib. Lib. I. Cap. 38.