Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
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Seite, sowohl oben als nuten ; ilire Eckzähne sindkurz und glciehen den äussern Schneidezähnen. Diedrei ersten Backenzähne sind breitgedrüekt. Die vierandern sind im Oberkiefer, viereckig mit Erhaben-heiten in der Quere und mit einem zwischen diesenliegenden Zapfen , und in dem Unterkiefer mit dop-peltem Halbmonde, aber ohne Hals an der Basis. Perletzte hat drei Halbmonde. Ihr Kopf hat eine läng-liche Gestalt und giebt nicht zu erkennen , dass sichdie Schnauze in einen Elcplianten - noch in einemSclnveinsrüssel geendigt hätte.

Diese ungewöhnliche Thiergattung, die sich mitnichts in der lebenden Natur vergleichen lässt, zer-fällt in drei Untergattungen: die A nop 1 ot.her ie nim engern Sinne, deren vordere Backenzähne nochsehr dick sind, und deren hintere im UnterkieferHalbmonde mit einer einfachen Erhabenheit besitzen;die Xiphodonten , deren vordere Backenzähnediinn und scheidend sind, und deren hintere imUnterkiefer, der Höhlung eines jeden ihrer Halbmondegegenüber, eine Spitze haben, welche bei der Abnut-zung ebenfalls die Gestalt eines Halbmonds annimmt,so dass alsdann die Halbmonde wie bei den Wieder-käuern doppelt sind; die Dichobunen , deren äus-sere Halbmonde im Anfänge eben so zugespitzt sind,und die daher auf ihren hintern Backenzähnen paar-weise geordnete Spitzen haben.

Dis in unsern Gypsbrüehen am häufigsten ver-kommende Anoplotherium (A. commune) ist ein Thier