272
oder vielmehr ein grosses Becken darstellt, in wel-chem die oben erwähnten Bildungen eingeschlossensind, dessen minder erhabene Ränder aber auch vonihnen bedeckt werden.
ln der That lagerten sich diese Bildungen nichtbloss in unscrm Becken ab. In den übrigen Gegen-den , wo die Oberfläche der Kreide ihnen ähnlicheVertiefungen darbot, selbst in denjenigen, worin dieKreide fehlt und worin die älteren Bildungen alleindie Unterlagen darboten , wurden oft mehr oder we-niger den unsrigcn ähnliche Ablagerungen gebildet,welche dieselben organischen Reste umschliessen.
Uns.ere beiden getrennten Bildungen mit Siiss-wasser-Conchilien sind in England, Spanien und biszu den Grenzen von Pohlen beobachtet worden.
Die Meer - Conchilien , welche zwischen ihnen ge-lagert sind , haben sich längs der Apenninenkette wie-dergefunden.
Einige Vierfiisser unserer Gypsbrüche , unserePaläothcrien z. B. haben auch von ihrem Gebeine indem Gypsterrain von Velay zurückgelassen , und inden sogenannten Molasse-Stcinbrüchen des mittägigenFrankreichs.
Es lieben also die partiellen Umwälzungen, welchein unseren Gegenden zwischen der Kreidebildung undder grossen Uebcrschwemmung Statt fanden und wäh-rend deren das Meer bald sich über unsere Fluren er-goss , bald wieder zurückzog, auch in vielen andernGegenden sich ereignet. Es war dieses für die Erde