sie nahmen daher an , dass die Jungfrau sodas erste absteigende Bild habe bleiben müssen,
und Solslitien in einiger Annäherung bestimmen.Mit der Länge der Zeit konnte man bemerken , dassder Zustand des Himmels bei der Nacht nicht mehrgenau derselbe blich, wie er in altern Zeiten währendder Nachtgleichen und Solstilieu gewesen war. Aberniemals konnte man den heliakischeu Aufgang einesSterns genau beobachtenj inan nnissLe sich dabeiimmer um einige Tage irren. Auch spricht mau oftdavon, ohne dass mau eine zuverlässige Bestimmungdarüber besitzt. Vor Ilipparch kennt man nichts,weder aus Büchern, noch aus Ucbcrliel'erungcn , wassich dem Calcul unterwerfen liessc , und dieses hatgerade die Systeme so vervielfältigt. Man hat gestrit-ten ohne sich zu verstehen. Wer nicht Astronom ist,mag sich von der Wissenschaft der Chaldäer , derAegyptier u. s. w. so schöne Vorstellungen machen,als ihm belicht; cs entsteht daraus kein bedeutendesUcbel. Man kann diesen Völkern den Geist und dieKenntnisse der Neuern bfcilegcn, aber entnehmekönnen wir von ihnen nichts, denn entweder hattensie nichts, oder sic haben uns wenigstens nichts hin—lerlasscn. Niemals werden die Astronomen von denAllen etwas entnehmen, was von irgend einem auch nochso kleinen Nutzen für sie scyn könnte. Lassen wirden Gelehrten ihre nutzlosen Verinulhungen und be-kennen wir lieber unsere gänzliche Unwissenheit inDingen, die an sich von geringem Werthe und- auchdurch kein Denkmal auf uns gekommen sind.uvitr /. il