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Anmerkungen über die Gewalt des Schießpulvers und den Widerstand der Luft : auf Veranlasssung der von den Hrn. Robins und Hrn. Ritter d'Arcy darüber angestellten Versuchen ; mit Kupfern
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geändert werden müsseit, je nachdem man dieTheorie vom Stoffe der Kugel auf das Penduluneingeschränkt beybehält, oder diese mit behän-gen Einschränkungen anwendet.

§. 61. Zu diefeil Verwickelungen kam nochdie folgende, deren ich ebenfalls schon Erwäh-nung gethan habe. Die Theorie vom Wider-stande der Luft fände sich nemlich für geringe Ge-schwindigkeiten durch unmittelbare Versucheeben fo gut ausser Zweifel gefetzt, als es dieTheorie vom Stoffe der Körper ebenfalls fürgeringe Geschwindigkeiten immer seyn konnte.Hingegen bey grossen Geschwindigkeiten verhieltes sich ganz anders. Alle Versuche mir Flinten-unv Kanonkugeln befremdeten die, welche ihreWirkung nach den Regeln des Stoffes der Kör-per beurtheilen wollten, weil man diese auf jedeGeschwindigkeiten ausdehnen zu können, festeglaubte, oder sich wenigstens mchts anders inSinn kommen liesse. Ich sehe allerdings nicht,warum die Flintenkugel nur da den Regeln desStoffes unelastischer Körper treu bleiben sollte,wo sie gegen ein eisernes Pendul abgeschossenwird?

§. 62. Hingegen mit dem Widerstandeder Luft verhält es sich merklich anders. Eber;die Theorie, welche bey den Versuchen der Herren-Hawksbee und Desaguliers bey leichtenKugeln und geringen Geschwindigkeiten sich be-währt erfinden liesse, giebr an, daß sie be» schwe-ren Kugeln, dergleichen die bleperne sind, bey

viel-