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Ueber Lebensversicherungen und andere Versorgunsanstalten
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Differenzen derselben, in Beziehung auf Leibrenten und an-dere Pensionen, nicht leicht über eine Jahreshcbung, so daßalso die Klagen derjenigen als ungegründet abgewiesen werdenmüssen, welche die Unsicherheit dieser Tafeln meistens nur inder Absicht proclam^en, um ihren noch viel weniger sicherenund oft ganz ungegründetcn Vorschlagen Eingang zu verschaffen.

§. 3. Uebrigens wird man gern gestehen, daß auch dieseTafeln noch Verbesserungen bedürfen, und daß es daher sehrwünschenswerth wäre, wenn alle diejenigen, welche die Mitteldazu haben, sich zu diesem wohlthätigen und für die ganzeMenschheit in einem sehr hohen Grade interessanten Zweckevereinigen wollten. Besonders sollten die schon längere Zeit beste-henden Versorgungsanstalten ihre Erfahrungen über die in solchenAnstalten statt habende Sterblichkeit der Mitglieder öffentlichmittheilen, da diese es vorzüglich sind, welche den Berechnun-gen jener Versorgungen zu Grunde gelegt werden sollen. Indiese Gesellschaften werden gewöhnlich nur solche Menschenaufgenommen, die durch ärztliche Zeugnisse ihren gegenwärti-gen, guten Gesundheitsstand und ihre Befreiung von alleneinen früheren Tod herbeiführenden Uebeln beweisen. Auchwerden meistens nur Mitglieder aus den mittleren und höherenStänden eintreten, die von vielen, die niederen Stände drü-ckenden Lasten befreit sind und daher auch ein längeres Lebenhoffen können. Endlich werden alle, deren Gewerbe oder Be-schäftigungen mit Gefahren verbunden oder lebensverkürzendsind, ausgeschoffen. Aus allen diesen Ursachen wird die Sterb-lichkeit in solchen gewählten Gesellschaften beträchtlich geringerseyn, als in der ganzen übrigen Volksmenge des Landes. Wenndaher diese Anstalten nur die allgemeinen Mortalitätstafelnbei ihren Berechnungen anwenden, so werden, selbst wenndiese Tafeln in Beziehung auf das ganze Land vollkommen ge-nau wären, doch die Beiträge der Mitglieder zu groß oderdie Leistungen der Caffe zu klein seyn, was eben so wenig, alsdas Gegentheil, gebilligt werden kann. Schon die oben er-wähnte Tafel von Kritter, die aus den Erfahrungen einer