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neu zu jung und die älteren zu alt/ manche auch gar nichtangibt. Richtig geführte Kirchenbücher wären das sichersteMittel, aber sie sind selten und die besseren noch sämmtlich zuneu, um auf sie mit.voller Verläßlichkeit bauen zu können.
Die bei uns oder für Deutschland als die vorzüglichsteangenommene Mortalitätstafel ist die von Süßmilch, wie sievon Baumann verbessert, in dessen Ausgabe von »Süßmilchsgöttlicher Ordnung in den Veränderungen des menschlichenGeschlechtes, Berlin 1775« enthalten ist. Sie ist in der Thatauf eine große Menge von Beobachtungen gegründet und mitbesonderer Sorgfalt entworfen worden. Diese Tafel, auf wel-che sich auch vorzüglich das gegewärtige Werk bezieht, ist inden beiden ersten Columnen der Taf. I enthalten, und sie zeigtz. B., daß von 1000 zugleich Gebornen nach 18 Jahren noch499, also nur mehr die Hälfte, nach 46 Jahren noch 332, alsonur mehr ein Dritttheil lebt u. s. w. Man kann sie von demzehnten Jahre an genau genug durch die Gleichung darstellen,
^ — 596.1673— 8.417/,55 x ch 0.230895 x2— 0.005247^
-s- 0.000032 x", wo die Zahl der Lebenden und x das Alterderselben bezeichnet.
Ehe wir den Gebrauch dieser Tafel genauer erläutern,führe» wir zuerst einige andere der vorzüglichsten Mortalitäts-tabellen an, die in der Tafel II zur bequemeren Uebersicht zu-sammengestellt wurden. Die erste derselben ist die so eben er-wähnte von Baumann und Süßmilch. Die zweite von War-gentin ist aus seinen Beobachtungen in Schweden mit besondererSorgfalt verfertiget. Die dritte von Deparcieur verfaßt undvon Florencourt (Abhdlg. aus der polit. Rechenkunst. Alten-burg 1781) verbessert, ist aus der Ursache merkwürdig, weilsie die erste ist, die, nicht aus der ganzen Volksmenge einerStadt oder eines Landes, sondern aus den in Nentengesell-schaften selbst beobachteten Sterbefällen abgeleitet ist, daher mansie anfangs, obschon mit Unrecht, zur Begründung andererähnlicher Gesellschaften als besonders geeignet hielt. Die Mor-talitätstafel von Halley, dem Zeitgenossen Newtons, ist eigent-