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Ueber Lebensversicherungen und andere Versorgunsanstalten
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wird daher denjenigen, welche diese wohlthätigen Anstalten auchbei uns einführen wollen, zu rathen seyn, sich in ihren Ein-richtungcn derselben so nahe als möglich an jene anzuschließenund eigenen Einfallen und der Lust zu Neuerungen nicht sounbedingt nachzugeben, wie es leider nur zu oft schon gesche-hen ist. Zuerst muß man Kenntnisse und Erfahrungen sam-meln, und ehe diese gesammelt und gehörig verarbeitet sind,sich bescheiden an diejenigen halten, welche diese Kenntnisse be-reits erworben haben und von denen wir lernen sollen, statt siemeistern zu wollen. Der praktische Blick jenes Jnselvolkes hates schon längst erkannt, lange bevor wir von der Eristenz sol-cher Institute auch nur träumen konnten, daß man bei ihrerOrganisation vorzüglich auf die Erhaltung der Anstalt selbstsehen und daher alle der Billigkeit gemäße Mittel anwendenmüsse, welcheu diesem Zwecke führen. Eine große Menge vonEinrichtungen, die sie aufgenommen haben, sind alle auf dieseswichtige Ziel gerichtet. Dahin gehört, daß die Sterblichkeitder von ihnen angenommenen Mortalitätstafcln größer ist,als sie in solchen gewählten Gesellschaften gefunden werden ;daßim Gegentheile der Zinsfuß kleiner ist, als er im gewöhnlichenVerkehr statt hat; daß nur solche Mitglieder eintreten können,welche durch ihre ärztlichen Gesundheitszeugnisse ein längeres- Leben verbürgen; daß die größeren Gefahren ausgesetzten In-dividuen ausgeschlossen werden, u. dgl. Hiehcr gehört auchdie Befreiung dieser Anstalten von Concursen und andern rich-terlichen Verfügungen; die sogenannten Probejahre, die Aus-schließung der Witwen während ihrer zweiten Ehe und meh-rere andere Vorkehrungen, welche, obschon man manches ge-gen sie einwenden kann, doch nicht für ungerecht gelten können,da sie den Mitgliedern bei ihrem Eintritt« bekannt gemacht undihrer freien Annahme unterworfen werden. Es wird daher zweck-mäßig seyn, sie auch bei uns, wenigstens so lange beizubehal-ten, bis uns eigene und bewährte Erfahrungen bessere Mittelzur Erhaltung des Ganzen an die Hand geben werden.

Sollte durch diese Mittel der Casse ein größerer Vortheil

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