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Ueber Lebensversicherungen und andere Versorgunsanstalten
Entstehung
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VIII
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schlusse verleiten. Allein diese Gesinnungen, so edelund lobcnswürdig sie auch an sich selbst seyn mögen,sind doch nicht hinreichend, auf ihnen, als auf einerBasis, eine allgemeine Versorgungsanstalt zu errich-ten. Der eigentliche Gründer, d. h. der Berechnereiner solchen Anstalt soll nicht von den dunklen Ge-fühlen des Mitleids für irgend einen Theil derGesellschaft, den er auf Kosten der anderen Theilebegünstigen möchte, sondern er soll von einer inni-gen Kenntniß seines Gegenstandes und von dendeutlichen Ansichten einer über alle gleich vertheiltenGerechtigkeitsliebe durchdrungen seyn, wenner sein schönes Ziel in der That erreichen und nicht,statt die alten Leiden zu lindern, nur wieder neueund noch schmerzlichere erzeugen will.

Dazu kommt noch, daß man, in unseren Ge-genden wenigstens, unter den verschiedenen Versor-gungsarten nur die sogenannten Witwen- und Wai-sen-Anstalten zu kennen scheint, während von denübrigen Lebensversicherungen, die in England beson-ders unter der Benennung der I^ile ^88uraira68 sogesucht und in allgemeiner Aufnahme sind, beinahekeine bei uns angetroffen wird, obschon sie in derThat große und wesentliche Vorzüge vor jenen besitzen.

Es schien daher zweckmäßig und selbst nothwen-dig zu seyn, meine deutschen Landsleute mit diesenGegenständen, besonders mit den letztgenannten,näher bekannt zu machen, da sie einen so wichtigen