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v. Tschirnhaus.
verkaufte seinem genannten Bruder seinen Knteil an beiden Gütern für8500 Mir. am Tage Michaelis 1684 s29. Teptemberj. Im Januar 1685heißt Georg Mbrecht „aus Meder-Thimmendorf", später aus Gber-5chön-seld und hartlieb.
II. Knna Brigitta v. T. vermählte sich mit Heinrich Ottov. Gablenz auf Göhren und Spree.
III. Elisabeth Eleonore, vermählt mit George Friedrich v. Tschirn-haus aus Baumgarten.
IV. Thristoph Ernst v. T. Der Kurfürst Johann Georg II. empfahl,Dresden den I I.Bpril 1671, Thristoph Ernst, den Sohn des LandesältestenThristoph v. T., „welcher die Artillerie gelernet und iezo in der Frembdeetwas zu versuchen, sonderlich aber mithin in der Herren Staaden Dienste sichzu begeben Vorhabens seqn soll", dem Feldmarschall Freiherrn v. lvürtzh.
V. Friedrich Gottlob v. T. Der Landesälteste Thristoph v. T. batim Jahre 1668 den Kurfürsten, seinen Sohn Friedrich Gottlob, einen „jungenMenschen im 20 sten Jahre", der zwei Jahre in Kopenhagen und Fridericiagedient, jetzt aber unter den fürstlich holsteinschen Kriegsvölkern unter demKommando des Hauptmanns ,,v. Kürbitz" „als ein Gesrepter Dinstethutt", dem Herzog Lhristian Mbrecht zu Holstein zu empfehlen h.Friedrich Gottlob starb später am holsteinschen Hose an der Schwindsucht^).
VII. David Heinrich v. T. starb zugleich mit seiner Mutter, derzweiten Gemahlin Lhristophs.
VI. Ehrensried Walther v. T. stammte aus der zweiten Eheseines Vaters. Vieser hervorragende Gelehrte, auf den die Gberlausitzstolz sein darf, er, dessen große Verdienste aus dem Gebiete derMathematik, der Optik, der Mechanik, der Technik, auch auf dem derPhilosophie, hier nicht dargelegt werden können h, erblickte im Jahre
H - 5 t.-6. Gen. Noe. 7828, Tschirnhaus.
Ebenda.
H vergl. „Lebens- und Todes-Geschichte des Weltberühmten Ritters und HerrnHerrn Lhrenfried Walther v. Tschirnhauß". Görlitz 1704.
tz vergl. über ihn u. a. H. Weißenborn, Lebensbeschreibung des E. W.v. Tschirnhau; rc. 1866; kllfred Kunze, Lebensbeschreibung des Lhrenfried Walthervon Tschirnhaus auf Kieslingswalde und Würdigung seiner Verdienste. GekröntePreisschrift. Neues Laus. Mag. Bd. 43, 5. 1—36, sowie die Literaturnachweise ebenda5.36 — 40; G. T. L. Hirche, Über das von Tzschirnhausensche Hausbuch. NeuesLaus. Mag. Bd. 32, 5.243; Nllgemeine Deutsche Biographie, Bd. 38, 5. 722 ff. —Über die an L. W. v. Tsch. gerichtete Korrespondenz vergl. Neues Laus. Mag.Bd. 68, 5. 64. — Neuerdings ist erschienen: L. Neinhardt, Beiträge zur Lebens-geschichte von L. W. v. Tschirnhaus. Jahresbericht der Fürsten- und Landes-schule 5t. Nfra in Meißen, 1403; Derselbe, Briefe an L. W. v. Tschirnhausvon Peter van Gent, Wissenschaft!. Beilage zum Programm des Realgymnasiumszu Freiberg, 1411; Iohs. verweyen, L. W. v. Tschirnhaus als Philosoph, 1406.— vergl. auch Iimmermann, Neues Nrchiv für 5ächs. Geschichte, Bd. 28, 5. 17 ff.,der durchaus F. Böttger als Erfinder des Meißner Porzellans angesehen wissenwill; desselben verfs. Werk: Die Erfindung und Frühzeit des Meißner Porzellans,1408; dann desselben verfs.: Festschrift zur 200jährigen Jubelfeier der ältestenEuropäischen Porzellanmanufaktur Meißen, 1411. In unnötig scharfer Weise polemi-siert Zimmermann neuerdings (Dresdner Nnzeiger, 5onntagsbeilage Nr. 21 und 22,1411) gegen Hermann Peters in Hannover, der E. W. v. Tschirnhaus das Ver-dienst znerkennt, das chinesische Porzellan nacherfunden zu haben.