v. Troilo.
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a. d. k). Tzschernowitz N.-L?). Sie starb am 20. März 1687 im 38. Lebens-jahre und wurde auf dem Stadtkirchhof zu Stolpen begraben'^). FranzFerdinand scheint noch ein zweites Mal verheiratet gewesen zu sein, denner richtet, Stolpen den 14. Mai 1689, an den Kurfürsten das Gesuch, alsKurator seiner vier Kinder erster Ehe: Dorothea, Juliana, FranzChristian und Johanna Tleonora den Obersten und Kommandantenv. Foelckersahm auf Lipsa zu bestätigen ^). Ein Sohn gleichen Namens,Franz Ferdinand d. I. v. T., starb als Fähnrich im WüstromirskyschenRegiment im Jahre 1707 in Dresdens.
Franz Ferdinand d. R. starb, nachdem er 28 Jahre lang dem HauseSachsen, zuletzt in großer Rrmut, gedient hatteh.
Franz Christian v. T., der seinen Vater überlebende Sohn, tratin Sächsische Militärdienste und erlernte seit dem Jahre 1705 beim königlichpolnischen kurfürstlich Sächsischen Gberzeugmeister Johann GottfriedSchmieden die sechzehnpfündige Feuerwerksprobe"). Rm 1. Juni 1710bat er von Dresden aus den Generalfeldzeugmeister Jakob HeinrichGrasen v. Flemming um einen Exspektanzzettel auf einen Leutnants-oder Kornettsplatz bei den Ritterpferden h. Franz Christian wurdespäter königlich polnischer kurfürstlich Sächsischer Kapitän der Kadetten-Kavalier-Kompagnie. In der Gberlausitz machte er sich ansässig, indemer am 28. Rugust 1724 das Lehngut Gber-Tosel von Rothen-
burg) von Heinrich Rdolph v. Drcherrn für 7000 Taler und 115 TalerSchlüsselgeld kaufte. Rm 19. März 1725 erhielt er den Lehnbries. Crhielt sich später in Grimma ausch und starb daselbst als königlich
H Kurfürst Johann Georg II. intervenierte, Dresden den 16. Januar 1680,beim Herzog Christian ZU Sachsen-Merseburg zu Gunsten des Kapitänleutnants FranzFerdinand v. T., damit er der von seinem Lheweibe, der hinterlassenen TochterHeinrich Christians v. polenz, in dem Gute Tzschernowitz Il.-L. zu fordern habendenLhegslder ehestens habhaft werde. H.-St.-kl. a. a. V.
-) Gercken a. a. G. S. 294.
h H.-St.-kl. a. a. V.
H Gercken a. a. D. 5. 294.
5) Schreiben Franz Christians v. T. vom 8. Mai 1710 an den Generalfeld-zeugmeister Jakob Heinrich Grafen v. Flemming. H.-St.-ki. a. a. G. Demnach wäreFranz Ferdinand v. T. zu Beginn des 18. Jahrhunderts gestorben.
o) Franz Christian v. T. versprach, Dresden im Hauptzeughaus am 26. September1705, gegen die königliche Majestät, deren Land und Leute nicht zu dienen, noch sichin auswärtige, „wiedrige" Kriegsdienste zu begeben. H.-St.-kl. a. a. D.
H Er richtet das Gesuch an den Grafen Flemming . . . „nicht in den Ab-sehen, ob wolle ich die Jahre meiner Jugend negligiren und geruhige Tage suchen,weil ich ja Sr. Kgl. Majestät in allen Begebenheiten, auch wohin selbe mich ver-langen, mit Gut und Blut allerunterthänigste treueste Dienste lebenslang zu leistenmich allerdemüthigst obligire, sondern alleine nur auß bekunden klrmuth, da ich aufder gantzen Welt mich auf nichts als alleine auf göttliche providence und hoherPatronen Gnade zu verlassen habe". . . H.-St.-kl. a. a. G.
h klm 28. klugust 1754 bat er ihm geleitsfreie Abfuhr seiner beim GrimmaerBrande geretteten Möbel und Feld - Equipage auf sein Gütchen bei Bautzen zu ge-statten. — Am 3. Mai 1737 schreibt Franz Christian von Grimma aus an einenGeneral, er habe bei der Feuersbrunst nahezu 3000 Taler verloren und bittet umseine Fürsprache im Geheimen Kabinett. An die vierzig Jahre habe er dem Kur-Hause Sachsen gedient, davon 29 Jahre bei dem hochadeligen Oorps der Oaciats