v, Theler.
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halbe Theil aber weis ist, in mitten der Flüegjelj der in dem Schildbeschriebene geharnischte und über sich zum Streich sürwerts gestellteRrmb erscheinet" . . .
v. Theler.
Das alte, jetzt ausgestorbene, Sächsische Geschlecht v. Theler^),dessen ältere Geschichte namentlich mit der der Ortschaft Höckendorf unddes reichen Silberbergbaues der dortigen Gegend eng verknüpft ist, trittzu Ende des l6. Jahrhunderts auch in der Oberlausitz auf, erlangt aus-gedehnten Güterbesitz und läßt sich hier bis gegen den Rusgang des18. Jahrhunderts verfolgen.
Der Stammvater der Gberlausitzischen v. Eh. ist Joseph Bennov. Th. aus Potschappel und Rlingenberg. Er hatte von Jakob v. Schön-berg das Gut Reichenbach (80 von Rönigsbrück, an der Pulsnitz)erworben und zwar im Jahre 1687 oder bald danach^). Seine Gattin,richtiger eine seiner Gattinnen, war Martha v. Doeben (v. Deben)a. d. h. Doebenh. hohen Alters wegen übergab er am 16. März 1694seine Güter seinen drei Söhnen und starb jedenfalls vor dem August1603. Seine drei Söhne waren:
I. Mols. Siehe unten.
II. Joseph Benjamin. Siehe unten S. 978.
III. Lunrad. Siehe unten S. 979.
Wolf erhielt von seinem Vater im Jahre 1694. das RittergutReichenbach, wie er es von Jakob v. Schönberg erkauft hatte; JosephBenjamin eine Summe Geldes, die er zum Ankauf von Lehngüterninner- oder außerhalb Landes verwenden oder zu Lehn machen sollte;Tunrad das Gut Potschappel erblich. Joseph Benno behielt sich diegesamte Hand mit seinen Söhnen an den genannten Gütern vor undhatte auch Abraham Bock auf Rlipphausen und Saalhausen im Jahre 1694die gesamte Hand an den Gütern Potschappel, Rlingenberg, Reichenbach,sowie an dem freien Hause in Dresden bekannt.
I. Wolf v. Th., der älteste Sohn Joseph Bennos, starb wohl imIrühjahr 1696, denn am 29. März dieses Jahres meldet nach Angabeder Reichenbacher Lehnsakten Joseph Benno dem Rurfürsten den Toddieses seines Sohnes, es sei daher sein Lehngut Reichenbach wieder anihn, den Vater, gefallen. Rus dieser Meldung läßt sich schließen, daßWolf wohl unvermählt, sicher aber ohne Leibeslehnserben gestorben ist.
tz Über die Sagen, die sich auf die kföckendorfer y Theler beziehen, vergl.Mittheilungen des König!. Sächsischen Vereins für Lrforfchung und Erhaltung vater-ländischer kllterthümer, Heft XIII (1863), S. S2ff.; auch „Sachsengrün", kultur-geschichtliche Zeitschrift, I. Jahrgang 1861, S. 18 ff. mit der Abbildung des in derkföckendorfer Kirche befindlichen Grabdenkmals des im Jahre 1361 verstorbenen KittersLonrad Theler.
2) Im Jahre 1587 suchten die Gebrüder Ernst und Jakob v. Schönberg nachdem Tode ihres vruders Philipp die Lehn wegen Keichenbach. Lehnsakten Keichenbach.
s) A. Miegner, Pastor in Mgandsthal, Leichenpredigt auf Johanna Lharlottev. Dersdorfs, 172Y.
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