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2 (1913)
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965
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v. Temritz.

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Geisa war am 26. November i592 in der zu Bautzen abgehaltenenEhrentafel, an der auch sein Vetter Caspar aus Tollm, wie obenerwähnt (vergl. 5. 963), mitwirkte, einer der Beisitzer des Ehren-marschalls *). Hans starb jedenfalls im Jahre 1597, denn am 22. No-vember dieses Jahres (1597) wurden seine Löhne mit den von ihm hinter-lassenen Gütern Gelsa, Förstgen und Leipgen belehnt. Diese Löhne waren:

Hans d. I. Siehe unten.

B. Christoph. Siehe unten S. 966.

6. Siegmund. Siehe unten S. 972.

Hans d. I. v. T., der älteste Sohn Hansens, Herr aus Gelsa,starb, wie sein Bruder Christoph am 13. September 1621 dem Landes-hauptmann meldet,vor etlichen Wochen" und hinterließ zwei Söhne^),sowitz, soweit bekannt, eine Tochter (1-3):

1. Hans Georg. Siehe unten.

2. Christoph Siegmund. Dieser warein kleines Waise-lein, den man damals noch tragen müssen"^). Er fand ein frühes Ende:Lin Trompeter erstach ihn am 14. Mai 1639 in der Behausung seinesVetters Hans Lhristoph v. T. aus DiehsaH.

3. Tochter,vermähltmitHans Friedrich I.v.Luttitz aufFriedersdorf.

1. Hans Georg v. T. vereinigte somit den väterlichen Besitz in

seiner Hand. Nm 30. Juli 1639 wurde er belehnt mit den GüternGber-Gelsa, Nlein-Gelsa und Leipgen. Er verkaufte am 18. Januar1661 sein Gut Gber-Gelsa nebst dem Dorfe Leipgen und Nlein-Gelsaan seinenVetter", Caspar Lhrenreich v. T. (vergl. 5. 970). Hans Georgunterschrieb am 27. Nugust 1654 das Lehnspaktum") und lebte noch,wie ausdrücklich bemerkt wird, im Jahre 1679"). Hans Georg warvermählt mit Esther v. Nackel. Sie hatte ihm laut Cheberedung vom5. September 1639 tausend Taler als Lhegeld zugebracht und er ließ sieam 10. Nugust 1646 aus Geisa verleibgedingen. Frau Esther kaufte zuWalpurgis 1661 von Lhristoph Nbraham v. Metzradt das Gut Weißig(80 von Hoyerswerda). Ihr Gatte war ihr Lehnsträger; ihn, sowieihren Sohn nahm sie in die Mitbelehnschast. Hans Georg verkauftedas Gut Weißig am 13. Mai 1676 an Hans Siegmund v. Luttitz. HansGeorg hinterließ einen Sohn und mehrere Töchter (a-6):u. Hans Lhristoph. Siehe unten S. 966.b. Barbara Magdalena,e. Tatharina Elisabeth, vermählte v. Minckwitz.ä. Esther Salome.

tz Tarpzov a. a. D. I, 5. 162. 2 ) Lehnsakten Geisa. 'y Ebenda.

H kf.-St.-6. L,oo. 9567, Lntleibungen im Marggraffthum Gberlausitz, vol. I,Fol. 146. von diesem vergehen ist auch die Rede in dem oben (vergl. S. 962, Knm. 3)erwähnten Aktenstück des kf.-St.-kl. Loo. 9562, kfannß Christophs von Temritz zuviesa verübten Frevel rc. 1639-53. Da heißt es, der Trompeter habe den LhristophSiegmund an dem genannten Tage getötet, indem erihn nicht nur in untern Leibeweidwundt, sondern auch die Durgel mitten entzwep gestochen, das er baldt daraufsterben müssen". H Dberlaus. Lollektions-lverk I, S. 1056.

") H.-St.-A. voo. 9548, Das achte Buch Dberlaus. Lehnssachen, 1672 81,Fol. 126.