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v. Temritz.
firmation über die Gesamtbelehnung u. a. Privilegien (doppelte SächsischeFrist zur Auswirkung des gesamten Lehnbrieses) h.
Heinrich v. T. hatte drei Söhne hinterlassen, die im Jahre 1529mit den väterlichen Gütern belehnt, die Stifter dreier Linien wurden:
I. Hans. Tr stiftete die Linie Diehsa —Särichen (ersteres 8^V,letzteres 88V/ von Rothenburg, am weißen Schöps). Siehe unten.
II. Heinrich II. Lr stiftete die Linie Lollm (W8^V vonRothenburg). Siehe unten S. 962.
III. Christoph. Lr stiftete die Linie Geisa (W8W vonRothenburg)^). Siehe unten S. 964.
I. Linie Viehsa-Särichen.
Hans v. T. hatte Diehsa, ein vasallengut der Herrschaft Friedland,erworben und wird 1573 als Mitbesitzer von Gber-Horka (8^V vonRothenburg) bezeichnet"). Im Jahre 1560, am Mittwoch nach Iudicas3. Rprih war er mit Särichen (88W von Rothenburg) und Zenten-dorf (I4I40 von Görlitz, an der Neiße) belehnt worden. Lr hatte dieseGüter von Franz Grafen und Freiherrn von Thurn („Turna") zu„Rrenitz", Ritter, der fürstlichen Durchlauchtigkeit oberstem Hofmeister,erkausth. Hans war vermählt mit Gertrud geb. v. Gersdorss,die er am Donnerstag nach Martini 1569 s17. November) ausSärichen, Zentendorf und den Bauer zu Lollm verleibgedingenließ''). Hans hinterließ zwei Söhne: Heinrich und Georg. Hein-rich empfing am 18. Juli 1583 die Lehn über die hinterlassenen Lehn-güter seines Vaters, die Dörfer Särichen und Zentendorf") nebst demLauer zu Lollm (^V8W von Rothenburg),- an demselben Tage erhieltGeorg 3600 Taler, die ihm zufolge brüderlicher Teilung aus den väter-lichen Gütern Diehsa, Särichen, Zentendorf zugefallen waren, zu Lehnverreicht h. von Georg hören wir nichts weiter. Heinrich, sein Bruder,der neben den angegebenen Gütern namentlich auch Diehsa als After-lehn der Herrschaft Friedland und zwar seit dem Jahre 1597 besaß"),starb in der Woche nach Gstern 1612°) sGstersonntag — 12. April). DreiSöhne hatte er, sowie eine Tochter:
a. Heinrich d. I. Siehe unten S. 961.
b. Christoph. Siehe unten 5. 961.
h H.-St.-N. L. 06 . 9500, Tonfirmationes über der Stände von Herren undRdel im Marggraffthum Gberlausitz Privilegien so 1657-95, Fol. 48 ff. — Sämtlichev. Temritzsche Lehnbriefe waren beim großen Brande Bautzens 1634 in der Behausungvr. Rauls, der sie aufbewahrte, in Flammen ausgegangen. Lbenda.
-) Rnothe a. a. V. S. 514; Neues Laus. Mag. Bd. 63, S. 154.h L. kl. Th. holscher, Oie parochie Horba, 1856, S. 16.h H.-St.-N. Boe. 9550, Görlitzischer Trerffs, Bol. V rc., Fol. 324.h H.-St.-N. Boo. 9549, Lehen im Budissinschen äs anno 1562 — 70, Fol. 72.h Zentendorf gelangte bald hierauf in den Besitz der Stadt Görlitz, die am16. Ianuar 1596 mit dem Gute belehnt wurde. Laus. Magazin 1774, 5. 164.
h H.-St.-N. Boo. 9550, Registratur der Lehen, Leibgedinge und Günste imGörlitzischen, 1572 — 84, Fol. 28.
h Neues Laus. Mag. Bd. 73, S. 115.
h Staatsarchiv Breslau, Lehnbuch 1615-1689; H.-St.-R. Boo.9550, GörlitzischerTreiffs, Bol. V der Lehenbrieffe 1419 — 1615, Fol. 330.