v. Tempsky.
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war Heinrich Günthers Gattin. Dieser seiner Gemahlin verkaufte
Heinrich Günther am 20. (Oktober 1659 Jauernick. Km 3. Rugust1661 belehnt, verkaufte sie das Gut am 20. Rugust 1664, damalsbereits Witwe, an Hans Heinrich Goldbach für 1450 Taler H.
Vas Wappen ist uns nicht bekannt.
v. Teinpsky.
Rls Stammsitz des Geschlechts v. Tempsky gilt Tempcz inPommerellen. Von da soll ein Zweig im 17. Jahrhundert nach Schlesieneingewandert sein. Christoph Rudolph v. T. erwarb das Gut Csuicken-dorf im Kreise Frankenstein und vermählte sich um 1670 mit einerv. NostitzH.
Sein Sohn Carl Joseph machte sich zuerst in der Gberlausitzansässig, indem er am Rlichaelistermin 1700 das Gut Gber-Schreibers-dorf (bi^V von Sauban) von Ernst Gotthard Adolph v. Warnsdorfkaufte. Ruf dem Landtage im Januar 1701 wurde er in das INittelder Landstände aufgenommen. Tarl Joseph geriet in ungünstige Ver-mögensverhältnisse und das Gut Gber-Schreibersdorf wurde am22. Februar 1732 Wigand Gottlob v. Gersdorfs adjudiziert. vermählthatte sich Tarl IosephH: I. am 4. November 1700 mit Elisabeth Erd-muth v. Tschirnhaus a. d. H. Kieslingswalde, geboren zu Hässlich am30. Juli 1680, gestorben am 2. Juli 1714; II. 1715 mit EleonoreLharlotte v. Tschirnhaus a. d. H. Kieslingswalde, gestorben 1735.Er starb zu Großhennersdorf bei Herrnhut am 23. September 1739nachts ftel Uhr im Rlter von 63 Jahren und wurde am 27. d. IN. miteiner parentation über 2. Timoth. 4, 7 — 8 in der Kirche daselbstbestattetft. von seinen neun Kindern überlebten ihn sieben^ (1-7):
1. Tarl Erdmann.
2. Johann Rudolph, königlich polnischer kurfürstlich SächsischerRppellationsrat, kaufte 1737 von Christiane Gottliebe Freifrau v. FletcherNieder-Sohland II. am Rothstein (0 von Löbau) für 9500 Talerund 100 Taler Schlüsselgeld, verkaufte es aber schon im folgenden
H H.-St.-N. Boo. 9547, Das 6. Buch Dberlaus. Lehens-Sachen, 1657 — 74, Lrb-verwandlungen, Fol. 139. — Im H.-Lt.-N. Gen. I-oo. 7819, v. Tauschwitz, findensich aus der Zeit des Endes des 16. und des ersten Drittels des 17. Jahrhundertsfolgende Ungehörige des Geschlechts v. T. erwähnt: 1587 ist in Drünhain ein Vber-forstnieister Hermann y. G.; von da schreibt er im Jahre 1588 an Paul Gröbellauf Neunkirchen und Rödern, kurfürstlich Sächsischen Hof- und Landjägermeister,seinen Schwager und Gevatter. 1597 ist ein Hans Georg v. T. in Grünhain. Rin12. Juli alten Kalenders 1631 wurde der königlich Schwedische Rittmeister HansLaspar v. T. am Tor vor der Stadt Lübben vom kurfürstlich Sächsischen MajorLhristoph v. Klitzing durch eine tödliche Verwundung ums Leben gebracht. LeinBruder, der bereits verstorbene Hans George v. T. hatte noch zwei Söhne amLeben, beide unmündig: der eine, Hans Heinrich v. T. befand sich in Peitz, derandere, nicht benannte, in Böhmen.
H Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Ndels-Geschlechter, 1877, s. v.
ch Ebenda: Sinapius, Schlesische Luriositäten, I. Band, S. 997.
H Freundliche Mitteilung des Pfarramts zu Großhennersdorf.
b) Kloß, Geneal. Nachrichten, Mjpt., Bd. XVII, v. Tempsky.