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v. Tauschwitz.
5. Maria Luitgard, vermählt 1644 mit Tlaus v. Taube aufharthau, Frankenthal, Goldbach rc. in kinderloser Ehe (vergl. 5. 950 s.).
6. Dorothea Libqlla, vermählt 1645 mit dem Gberküchen-meister Rudolph v. Bünau auf Gttendors und Nenntmannsdors.
7. Hans Heinrich, starb mit 7 Jahren.
8. Tiara Sophia, starb mit 10 Wochen.
Der unter 3. erwähnte Laspar Heinrich v. T. auf Reichstädt undBerreuth h, geboren am Sonntag Jubilate 1623 s4. Mais, studierte inLeipzig und Wittenberg, vermählte sich am 23. Februar 1646 auf demSchloß zu Dresden mit Magdalena Sophia, geb. v. Ranne, Tochterdes fürstlich Vrandenburgschen Geheimrats Moritz v. R?). TasparHeinrich starb schon am 23. Mai 1646 zu Dresden und wurde am16. Juni zu Reichstädt begraben. Mit ihm erlosch seine Linie.
Wappens: Das Stammwappen zeigt einen entwurzelten schwarzenBaumstamm mit zwei grünen Lindenblättern im goldenen Felde. Helm-kleinod: Tin psauenwedel zwischen zwei Baumästen mit Blättern. Deckenschwarz-golden oder grün-goldenft.
v. Tauschwitz.
Das Geschlecht v. Tauschwitz, das in den landläufigen genealogi-schen Handbüchern nicht erwähnt wird, erscheint urkundlich nachweisbarbereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts"). Im Lehnbuch desMarkgrafen Friedrichs des Strengen wird ein Nsniriannus äs Duseb-^vio 2 erwähnt, der in Potschappel und Burgk bei Dresden, sowie inNaundorf bei Rötzschenbroda besitzlich war").
Um die Mitte des 17. Jahrhunderts begegnet uns ein Ungehörigerdes Geschlechts in der Gberlausitz: Heinrich Günther v. Tauschwitzhkaufte 1649 von seines Schwiegervaters weiland Hans Bernhards v. Rlüxzu Gleina (blO von Bautzen) Rreditoren das Gut Jauernick vonLübau); am 26. Januar 1650 empfing er die Belehnung. Die Gläubigervertrat Wolf Heinrich d. Ü. v.Rlüx; dessen Schwester, Unna Helena v. Rlüx,
0 Gedruckte Leichenpredigt auf ihn, H.-St.-A. Gen. Boo. 7818, Taube, vol. I.
2) Moritz v. Kanne war 1623 — 162? fiat und Hofmeister des Fürsten JanusiusRadzivil, Herzogs zu Birze und vubinki, später bei dessen Witwe.
ft Über den Taubeschen Baumstamm als redendes Wappen (Tune — Ltuve,Stumpf, Baumstumpf) vergl. Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik,1905 und 1906, Mitau 1908, S. 260. vergl. ferner in dem während des Druckeserschienenen „Archiv des uradeligen Geschlechts Taube, sonst Tuve genannt", I. Abt.,I. Bd., 1911, die Auseinandersetzungen Michaels Frhrn. v. Taube über Name,Wappen und Ursprung der Anhaltischen vupe, S. 107 ff.
ft Sm Stadtmuseum im neuen Rathause iu Dresden befindet sich ein aus Holzgeschnitzter Totenschild mit dem Taubeschen Wappen, v. Taubesche Wappen finden sichferner an Grabsteinen in der Sophienkirche zu Dresden, vergl. R. Bruck, Die Sophien-kirche in Dresden, 1912, S. 62, 72, 75.
ft Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkuude, XX. Jahrgang(1892), S. 124.
ft W. Lippert und H. Beschorner, Vas Lehubuch Friedrichs des Strengen,1903, S. 44, Nr. 51; S. 48, Nr. 81.
ft So unterschreibt er sich selbst iu den Lehnsakten von Jauernick; von dritterSeite wird er ebendaselbst geschrieben teils Tauschwitz, teils auch Trauschwitz.