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v. Taube.
Kloster-Güldenstern zu nehmen. Im Jahre 1692 baten sie, mit dengenannten Stücken sie zu belehnen I.
Von den genannten Brüdern blieben in Sachsen nur Gtto Beinholdund Johann Georg II. Nur mit ihnen haben wir uns zu beschäftigen.
2. Gtto Beinhold Freiherr v. T., geboren zu Beval am4. Januar 1648, gestorben zu Dresden am 1. März 1703^) unvermählt,war kurfürstlich Sächsischer Bittmeister. Nach seines Vetters, des GrasenErnst Dietrich v. T. (vergl. S. 954) Tode fiel dessen Gut Frankenthal(>V von Bischofswerda) an ihn und seinen Bruder Johann Georg II.
Im Bpril 1695 wurden beide Brüder mit Frankenthal belehnt. GttoBeinhold überließ seine Hälfte im Mai desselben Jahres käuflich seinemBruder Johann Georg II.
5. Johann Georg II. Freiherr v. T. pflanzte den Stamm fort.
Er wurde geboren zu Dresden am 13. November 1654, trat in SächsischeMilitärdienste und wurde Gberstwachtmeister. Bm 15. Juni 1697 wurdeer mit dem Gute Frankenthal belehnt, dessen eine Hälfte er, wieerwähnt, von seinem Bruder erworben hatte und zwar für 10000 Gulden.Neben diesem Dberlausitzischen Gute fielen an ihn auch die erbländischenGüter seines Vetters, des Grasen Ernst Dietrich v. T.: Neukirchen,höckericht, Zadel. Johann Georg II. starb am 4. Januar 1709. ver-mählt hatte er sich, nachdem die Lhestiftung am 21. Mai 1698 zu Leipzigstattgesunden hatte, am 19. Juni 1698^) zu Braunsdorf mit Eva Maria ^v. Meusebach a. d. h. herbsleben. Sie schloß nach ihres ersten Gatten Todeeine zweite Ehe mit Thristian Vitzthum v. Lckstädt aus Röhrsdorf, königlichpolnischem kurfürstlich Sächsischem Oberst der Kavallerie und starb am9. Dezember 1720h. Testamentarisch beschied sie ihr Gut Nieder-Pöll-nitz am 11. November 1712 ihren beiden Söhnen erster Ehe, JohannGeorg III. und Ernst Dietrich Freiherren v. T. für 21000 Fl. Meißnisch.
Johann Georg II. Frh. v. T. hinterließ fünf Kinder:
H Bereits am 9. November 1681 hatten die Gebrüder Gtto Reinhold undGustavus Friedrich, sowie ihr unmündiger Bruder Heinrich Ndolph den Rurfürstengebeten, ihnen die gesamte Hand und INitbelehnschaft an den Gütern Ernst DietrichsGrafen v. T. zu bekennen. Sie schreiben u. a.,weil diese Güter von dem Taube-
schen aus Livland in dieses Rurfürstenthum transportirten vermögen herrühren unddie sämmtliche Taubesche Familie gegen das churfürstliche hohe Haus Sachsen sowohlin Rrieges- als Friedenszeiten sich tapfer und getreu verhalten, wie auch vor desselbenund Tw. Lhurf. vurchl. Wohlfahrt dergleichen zu thun und Gut und Blut aufzusetzenso schuldigst als willigst sepn" . . . Lehnsakten Wilthen.
Die alte Dberlausitzische Rirchengalerie S. 405 nennt als seinen Todestag den4. Rlärz 1703, ebenso auch v. Taube a. a. G. S. 9: Oie neue Sächsische Rirchengalerie,viöcese Ramenz, S. 113, bezeichnet den 1. März 1703 als Gtto Reinholds Todestag.Oer Frankenthaler Pfarrer Rleeberg teilt uns auf unsere Nnfrage schriftlich mit:„Im hiesigen Sterberegister vom Iahre 1703 steht klar und deutlich als Sterbetag desH. v. Taube der 1. März 1703". — Gtto Reinhold wurde in der Rirche zu Franken-thal beigesetzt.
ch v. Feilitzsch a. a. G. S. 324.
H Dieses Datum ist den Lehnsakten Frankenthal entnommen: Vas Iahr 1740als ihr Todesjahr gibt irrtümlich v. Taube a. a. G. S. 13 an. - Nus Frau EvaMarias zweiter Ehe hinterließ sie nach den Frankenthaler Lehnsakten Lmannel,Thristian, Friederike Marie, Thristiane Geschwister Vitzthum v. Tckstädt.