v. Taube.
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seines Alters erfüllt und das 15. erreicht habe*). Dietrich übergab am16. Juli a. 5t. 1632 das verschuldete Gut Rothnaußlitz Tobiasv. ponickau dem 6. Nach dessen Tode kaufte Johann Georg das Gutvon den Kreditoren am 13. April 1651. Zu Gstern 1652 kam er ausLivland in die Gberlausitz und wurde am 26. INai 1653 mit dem väter-lichen Gute Rothnaußlitz belehnt. Er verkaufte dieses Gut, unbekanntwann, an den Landeshauptmann Hans Adolph v. haugwitz^). JohannGeorg starb im Jahre 1665 im 39. Lebensjahre und wurde am10. August d. I. in Nädern beerdigt b). vermählt war er mit 5ophiav. INecksh. Im Jahre 1638 am 19. Juni erhob Kaiser Ferdinand III.Johann Georg v. T. zugleich mit seines Vaters Brüdern Tlaus, Dietrichund Reinhard in den edlen Banner- und Freiherrnstand °).
Johann Georg I. hatte folgende Löhne:
1. Tlaus Johann.
2. Gtto Neinhold. Liehe unten 5. 948.
3. Georg Dietrich.
4. Gustavus Friedrich.
5. Johann Georg II. Siehe unten 5. 948.
6. Heinrich Adolphs).
Gtto Neinhold, Johann Georg II. und Heinrich Adolph hatten dieLehn und Mitbelehnschaft an eines jeden Nate an 22000 Fl. Lehnsbar-schast bei der kurfürstlichen Kammer, ebenso am Gute Neukirchen und harthau.Ihr Vetter Ernst Dietrich Graf T. (vergl. S. 954) hatte erklärt, sie alsseine nächsten Agnaten zur Konservierung der gräflichen und sreiherrlichenFamilie v. T. in die gesamte Hand und Mitbelehnschast seiner übrigenGüter Nadeburg, Nädern, höckericht, Leuben, lvilthen, Frankenthal und
h H.-3t.-6. I-oo. 9552. Vas Nitzische Gut rc.
2) Vieser veräußerte im Jahre 1666 das Gut weiter. Lehnsakten Rothnaußlitz.
3) v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meiß-nischen Ndels, 1896, 8. 524.
tz Ebenda.
3) Im Diplom heißt es von dem Geschlecht v. T.: ... „Vas uralte, herrliche,rittermäßige Geschlecht derer v. Taube, aus welchem noch vor drittehalb hundertJahren einer unter den zwölf Rittern, so damals in Livland kommen, gewesen unddas Panner allda erworben, welches folgends dessen Nachkommen bei damaligenRriegszeiten viel lange Iahre, bis sich die Lchwedischen Kriege entspannen, ritterlichgeführet" . . . Rbschrift des Diploms in den Lehnsakten Frankenthal.
h Nach den Lehnsakten Großharthau; v. Taube a. a. G. 8. 9 fügt zwischenNr. 4 und Nr. 5 noch ein: Tlaus Reinhard. Und er ist wohl im Recht, denn Frau8ophia Taubin, geb. Mecksin, die sich wegen ihrer Rrmut im Jahre 1667 bittweise anden Rurfürsten wendet, spricht von ihren sieben 3öhnen, von denen einige schon ausdem Hause waren (einer war Leibpage, zwei waren in 8chulpforta). — Frau 8ophiav. Taube war so arm, wie sie in ihrem Bittschreiben erwähnt, „daß ich nunmehroetliche Jahr her mit 3 Rindern und meines Mannes 8chwestern mich mit Butter undBrodt und etwas wenigen dünnen Biere erbärmlich habe erhalten müssen." H.-Bt.-R.Boo. 9497, Drittes Buch Tammer-Bachen im Marggraffthum Gberlausitz. Begnadigungen1635-79, Fol. 140 ff.
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