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2 (1913)
Entstehung
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r>. Ltiebitz.

1. Christoph Ludwig, * 22. März 1748 zu Ouolsdorf,Premierleutnant, ff zu Waldheim 28. November 1822. vermählt: I. mitJohanna Henriette Pappenhagen,' II. mit Henriette EleonoreBillig, ff 14. November 1828h.

2. Hans Lrdmann, * 15. Dezember 1753.

3. Gottlob Uugust, * 25. Oktober 1755 zu Neudorf, ff zuNömhild 30. Juni 1836, herzoglich Lachsen - Nömhildscher Gberkammer-herr und Gberjägermeister. vermählt mit Maria Henriette Gassert,* 28. Juni 1765, ff zu Nömhild 25. Dezember 1840 h.

4. Carl Hans Ernst, * 10. November 1762.

5. Friederike Thristiana, * . . .

6. Henriette Crdmuth lvilhelmine, * 7. November 1757.

Die Kinder standen nach ihres Vaters Tode unter Vormundschaft

Ernst Heinrichs v. Nackel auf Ouolsdors, des Bruders ihrer Mutter.

Wappen: Gespalten von Blau und Silber, belegt mit einemschrägrechten roten Balken. Helm mit rot-silbernem Wulst. Kleinod:Zwei Büffelhörner, von Not und Silber übereck geteilt. Decken blau-rot-silbern. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser,1906, 7. Jahrgang. - Tprosf, Wappenbuch der Sächsischen Staaten,V. Band, Taf. 92, stellt den Wulst des Helmes blau-silbern dar. Kleinod:Zwei Hörner, das rechte silbern, das linke blau, jedes belegt mit einemschrägrechten roten Balken. Decken rechts rot-silbern, links blau-silbern.

v. Stiebitz.

Die v. Stiebitz sind möglicherweise mit dem Dorfe Stiebitz(>V8^ von Bautzen) in Zusammenhang zu bringen, vor Mitte des13. Jahrhunderts tritt das Geschlecht zum ersten Male urkundlich be-glaubigt auf: Lin Martinus de Stewitz erscheint neben anderen Dber-lausitzischen Edelleuten in einer den Besitzstand des Klosters Marienthalbetreffenden Urkunde des Königs Wenzel, ausgestellt im Juni 1242 zupragh. In Leuba (bl von Dstritz) waren Ungehörige des Geschlechtsals Lehnsleute der Herren v. Baruth im ersten Drittel des 14. Jahr-hunderts ansässig h, in Zittau selbst und in der Zittauer Gegend (Groß-hennersdorf, Wittgendorf) finden sich Glieder der Familie von 1350 anbis 1408h. vom Jahre 1407 an erscheinen diev. Stewitz" im KreiseBunzlau und lassen sich daselbst bis 1620 Nachweisen").

Zu Ende des 16.'Jahrhunderts tritt ein Ungehöriger des Geschlechtswieder in der Gberlausitz auf: Balzer v. Kopischund holstain" (Hohlsteinim Kreise Löwenberg) verkauft sein Gut und Unteil Schreibersdorf

0 H.-Lt.-N. Gen. Iwe. 7813, Lteuben.

-) Gothaisches Geneal. Taschenbuch 1906, 7. Iahrgg.

'') voehler, INarienthaler viplomatarium, Neues Laus. Mag. Bd. 78, 5. 16.

4) Doehler, Geschichte des Dorfes Leuba, 1907, S. 7.

h Nnothe, Geschichte des Gberlausitzer Kdels, 1879, §. 609.

h tvernicke, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Zphr<rgistik und Genealogie,XIV. Iahrgg. (1886), S. 626.