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2 (1913)
Entstehung
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896
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v. Sommerfeld.

Rudolph v. ponickau aus Neschwitz erkaufte Stück Holz wegen der diesemschuldig gebliebenen Raufsumme in höhe von dreihundert Calernp. DreiJahre später vertauschte er sein Gut holscha gegen das bisher im BesitzeCaspars v. Rlüx aus Strahwalde befindlich gewesene Gut Ivawitz(080 von Bautzen) und wurde am 26. Januar 1617 mit diesem belehnt^).Christoph erwarb von Hans Joseph v. Rechenberg, indem er diesem seinGut Wawitz überließ, das Gut Cunnersdorf von Ramenz); am24. August 1618 wurde er belehnt^). Ausgeschlossen von der Belehnungwar nur ein unter dem Rloster lRarienstern gelegenes Bauergut. Christophfloh als Anhänger des Böhmischen Rönigs Friedrich von der Pfalz imJahre 1620 noch vor dem Cinfall des Rurfürsten Johann Georgs I. indie Gberlausitz, von seinem Gute und gehörte zu denjenigen Cdelleuten,denen der Rurfürst von Sachsen als kaiserlicher Rommissarius imDresdner Akkord vom 21. Februar 1621 den Pardon versagtes. Crwurde zur Zahlung einer Summe von 10 000 Talern an Raiser Ferdi-nand II. verurteilt^). Wohl um sie aufzubringen, verkaufte er sein GutCunnersdorfein Jahr nach dem Landtage"fl an die Stadt Ramenz.Christoph war vermählt mit Anna geb. v. Gersdorfffl. Christoph,der jetztaus Bellmannsdorf" genannt wird, starb am 4. Januar

fl 6-- 5 t.-6. Boe. 9545, Verzeichnis rc., Fol. 223 b. 2 ) Ebenda, Fol. 310.

-fl I. G. Bönisch, Topographie der Stadt Lamenz, 1825, S. 2dd gibt irrtümlichan, Christoph v. Sommerfeld habe Cunnersdorf im Jahre 1641 erworben.

fl Großer, Laus. Merckwürdigkeiten, 1714, I, S. 235 Nnm. ^v. ver Dberstv. Schlicken verwandte sich beim Kurfürsten, Bautzen, den II. Januar 1621, fürChristoph v. S. auf Cunnersdorf, der anfangsunter des von Lüttichs Lompagniunterhalten gewesen, nunmehr aber vor einer beraumen Zeit abgedancket und sichIhr. Lhurf. Gn. unterthenigst untergeben und umb 8slvs Ousrclis unterthänigstanhalten wolle". fl.-St.-N. Boa. 9189, Drittes Buch Vberlaus. Sachen anno 1621,Fol. 28.

fl Neues Laus. Mag. Bd. 56, S. 80.

fl Bönisch a. a. C>. S. 299. Da der Kamenzer Landtag im Juli 1621 statt-fand, so fällt also der verkauf von Cunnersdorf an die Stadt Kamenz in das Jahr 1622.

fl 6m 3./13. (Oktober 1620 wandte sie sich von Cunnersdorf aus brieflich anden Kurfürsten und meldete ihm, daß ihr Gatte . . .bereit vor ettlichen Wochen inseinen angelegenen Lachen und ausstehenden Schuldforderung zu seinen Freunden undBrüdersns inß Görlitzsche verreiset und daß mir gantz kümmerlichen vorkommet, daßich mittler Zeit nicht allein kein Schreiben seines Zustandes von ihme erlanget, sondernauch in denen Gedancken stehen mueß, samb gedachter mein Man im Görlitzschenetwa vorarrestiret und -stricket". Sie bittet den Kurfürsten, ihr und ihren Kindernund ihrem flab und Gut 8slvs Znsrdis zu erteilen . . .nicht zweifelnde, meingeliebter Jungker werde sich zu seiner stündlich szus gewarttenden Nnkunfft, gleichandern von 6del des Lamentzschen Lraiß, alles unterthänigsten schuldigsten Gchorsambszu bequemen wissen" ... fl.-St.-6. Geneal. Boo. 7806, Sommerfeld; vergl. auchfl.-Lt.-N. Boo. 9189, Die vom 6del in Gber- und Nieder - Lausitz, so sich in Schutzbegeben betr., anno 1620, Fol. 8. - Die ihr erteilte 8slvs Zusrdis war aber un-wirksam, da der Kurfürst sie nicht unterzeichnet hatte, und so nahm ihr, wie sie am5. Dezember 1620 dem Kurfürsten meldet, das kurfürstliche Volk alles Vieh und Ge-treide weg,davon neben meinen 10 kleinen unerzogenen Kinderlein ich mich mitLummer erhalten uud des flungers erwehren muß". fl.-St.-N. Boe. 9190, vierdteBuch Dberlaus. Sachen so 1620 und 1621, Fol. 100. - Frau Nnna v. S., geb.v. Gersdorff, hatte aus dem Gute Cunnersdorf ihr Eingebrachtes zu fordern, nämlich2200 Stück Reichstaler, 375 Dukaten, 60 Kronen. fl.-St.-N. Boa. 9546, Erstes BnchIrrungen zwischen den Land-Ständen und Städten rc., 1622-66, Fol. 146.