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2 (1913)
Entstehung
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889
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v. Leliffertitz.

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jahre, begraben am 12. Oktober auf dem Iohanniskirchhof daselbst,Witwe des Dberküchenmeisters Hans Adolph v. Haugwitz. Sie behieltsich zufolge Rezesses vom 17. November 1719 die Administration undUsufruierung ihres gesamten Vermögens vor und zahlte ihrem Gattenanstatt des Ususfruktus jährlich 3000 Taler Kurant, halb Ostern, halbMichaelis. Zur Sicherung ihres Versprechens verpflichtete sie sich, ihremGatten ihre Güter Döbra und Skaska (beide blblO von Kamenz) alsein ihm abgetretenes Eigentum zu überlassen, jedoch so, daß er währendder Lebenszeit seiner Gattin mehr nicht als die ihm jährlich verschriebenen3000 Taler aus den Gütern genieße, diese auch nicht beschwere. Solltesie vor ihrem Manne sterben, so soll er anstatt der bisher bezogenen3000 Taler den völligen Nießbrauch und die Administration der beidenGüter auf Lebenszeit haben. Nach seinem Tode fallen beide Güter anihre Erben, während seine Erben 15000 Taler erhalten.

Nachdem er seine Ahnen nachgewiesen hatte, wurde Rudolph Gott-lob am Landtag Elisabeth 1719 unter die Landstände aufgenommen underhielt am 23. August 1720 den Erbbrief über die Güter Döbra undSkaska. Der Rezeß vom 17. November 1719 wurde später aufgehobenund am 24. Januar 1726 ein neuer ausgerichtet: Frau Sophie Eleonoreübernahm wieder das Eigentumsrecht an beiden Gütern und erhielt am12. Februar 1726 die Belehnung. Sie verkaufte am 30. April 1730Döbra, Skaska nebst ihren anderen Gütern Lieske, Gßling und perti-nentien an den Reichsgrafen Rar! Heinrich v. Hopm.

Aus erster Ehe Rudolph Gottlobs starb ein Töchterchen AlbertineElisabeth Henriette im Alter von vier Jahren am 8. Oktober 1695,ein nicht genanntes Söhnlein am 21. Januar 1704H. Es überlebte ihnein gleichnamiger Sohn Rudolph Gottlob, geboren zu Dresden am17. April 1701H.

Wappen (nach dem Freiherrndiplom vom 9. September 1711):Schild gespalten mit geteiltem silbernem Mittelschild, in dem oben dreirote Balken, unten eine goldene Lilie, vorn geteilt von Gold undBlau; oben ein gekrönter, doppeltgeschweifter schwarzer Löwe, untendrei (2, 1) sechsstrahlige silberne Sterne. Hinten gespalten von Blauund Silber, darin drei (2, 1) goldene Lilien. Auf dem Schilde einefünfperlige Krone, darüber drei gekrönte Helme. Kleinod des rechten:Wachsender, gekrönter schwarzer Löwe zwischen offenem Fluge, rechtsgolden, links schwarz; des mittleren: Nackter Mohrenrumpf, goldgekrönt,aus der Krone geht hervor nach unten ein rechts rotes, links silbernesBand, nach oben ein Busch von sechs abwechselnd roten und silbernenStraußenfedern; des linken: Zwei Büffelhörner, rechts silbern, links blau.Decken: schwarz-golden, rot-silbern, blau-silbern. Tpross, Wappenbuchder Sächsischen Staaten, III. Band, Taf. 46.

h G. Gettrich, Blonumenta und Epitaphia der Lophienkirche (Dresden),I70S, S. 33, 37.

2) v. Uechtritz a. a. G. III. Band, S. 232.

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