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2 (1913)
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888
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v. Sepfsertitz.

In der ersten Hälfte des l8. Jahrhunderts gelangte in die Liniezu pülswerda die sreiherrliche und gräfliche Würde. Der ReichshosratAugust Friedrich v. 5. wurde am lO. Juli l73l in den Reichssrei-herrn-, am 23. Februar 1743 in den Reichsgrafenstaud erhoben. Daer unvermählt starb, ging die Reichsgrafeuwürde am lO. Juli 1775aus seinen Neffen Eurt Gottlob über.

Wappen (nicht gräfliches): Schild gespalten, rechts in Gold 3 (2, 1)vorwärts gewendete Mohreuköpse, hinten schwarz ohne Bild. Helmgekrönt. RIeinod:DerINohreurumps. Decken schwarz-golden. Frh.v.Rrane

u. Hildebrandt, Schlesisches Wappenbuch, Gas. 100.

v. Seyffertitz, Freiherren.

Bodo Willibald v. Sepffertitzh auf Strauch bei Großenhain,war ein Sohn des markgräslich Brandenburgschen Feldmarschalls Hans

v. S. aus Rrieschow und Goldbach, welch letzterer sich nach Lachsen gewandtund im Jahre 1583 Jahna bei Gschatz erworben hatte. Bodo WillibaldsBruder, Hans Albrecht v. S. aus Goldhausen bei Gschatz, pflanzte denStamm fort. Dessen Enkel, George Rudolph v. S. aus Staucha beiLommatzsch, Goldhausen ic., vermählt mit Sabina Ehristinav. Röckeritz, hinterließ fünf Söhne - Hans Adam, königlich polnischerkurfürstlich Sächsischer Generalleutnant, Herr auf Strauch, Glaubitz,Hirschfeld; Adolph, königlich polnischer kurfürstlich Sächsischer Rammer-herr und Gberküchenmeister, auf Weistropp bei Wilsdruff; RudolphGottlob, siehe unten; George Rudolph d. I., Hessen-Rasselscher Gberstder Infanterie und Gberschenk; George haubold, kurfürstlich SächsischerRammerhsrr und Oberstleutnant, auf Cunnersdorf -, die von RursürstFriedrich August I. als Reichsvikar, Dresden den 9. September 1711, inden Reichsfreiherrnstand erhoben wurden °).

Rudolph Gottlob Frhr. v. 5?), einer der fünf Söhne GeorgeRudolphs, machte sich in der Gberlausitz ansässig. 1680 wurde er kur-fürstlicher Silberpage, dann Rammerjunker des Prinzen Friedrich August,1697 Rammerherr, 1712 Erabantenhauptmann, 1725 Gberschenkft. Erstarb zu Dresden am 9. INärz 1740 im Alter von 75 I. 3 IN. undwurde in Augustusberg bei Nossen bestattet^), vermählt hatte er sich:I. mit . . . Freiin v. Born; II. 1719 mit Sophie Eleonore geb.v. RIengeft), geboren 1674, gestorben zu Dresden 1755 im 81.Lebens-

9 vergl. v. Uechtritz, Diplomatische Nachrichten adelicher Familien, III. Teil,1792, S. 221 fs.: Gothaischss Freiherrliches Taschenbuch 1853.

2) 3n v. Uechtritz a. a. G. III, 5. 221 ist das freiherrliche Diplom abgedruckt,h vergl. ks.-§t.-N. Gen. Boo. 7803, Seyffertitz, vol. I, II ^ v. Uechtritz a. a. G.III. Band, S. 232.

Uudolph Gottlob wurde am 5. Ulärz 1722gegen gewöhnliches Ungelöbnis,gemeiner Stadt hold zu seyn und selbe bey ihren Rechten und Gerechtigkeiten, sovielan ihm, schützen und erhalten zu helffen" als Bürger von Dresden ausgenommen.Stadtarchiv Dresden, Bürgerbuch 1714-69, 0. XXI, 18 r, Fol. 41.

b) Ulittheilungen des Königlich Sächsischen Ultertumsvereins, 22. Heft, zg72, S. 48.h Ebenda, ist, abweichend von v. Uechtritz a. a. D. III. Band, S. 232,dem wir folgen, 1714 als Jahr ihrer Vermählung mit Rudolph Gottlob v. S. angegeben.