v. 5eherr-Thoß.
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Vieser Friedrich August v. 5. wandte sich dem Berufe seinerVorfahren, dem Kaufmannsstande zu, wurde 1746 Mitglied der Kauf-mannssozietät in Zittaus, erhielt den Titel eines königlich polnischenkurfürstlich Sächsischen Kommerzienrates und starb zu Zittau am 25. Juni1773 an der Auszehrung; am 2. Juli wurde er in seinem Erbbegräbnisbei der petri-paulikirche beigesetztch. Da er im Alter von 54 Jahrenstarb b), so ist 1719 sein Geburtsjahr.
Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts war ihm der Reichsadel ver-liehen worden I.
von 1767 an besaß Friedrich August v. 5. das Gut Groß-Poritsch(80 von Zittau)^), das, ebenso wie sein Haus in Zittau, unter den Un-bilden des siebenjährigen Krieges sehr zu leiden hatte.
vermählt war Friedrich August mit Christiane FriederikeMöller (Müller). Sie starb am 26. Januar 1758 und wurde am31. d. M. auf dem petri-paulikirchhof in Zittau bestattet. Seine einzigeTochter Thristiane Henriette Friederike v. S. lebte verheiratet inDresden.
Mappen: Line Familie v. Seelen führt einen gevierten Schild.
1, 4: (Querbalken mit drei Vögeln belegt; 2, 3: Mond und darüber einStern. L. Frh. v. Ledebur, Adelslexikon der preußischen Monarchie,
2. öd., 2. 433. Mir vermögen indessen nicht anzugeben, ob die in derGberlausitz ansässig gewesene Familie v. §. dasselbe Mappen führt.
v. Seherr-Thotz.
Lin Glied des Schlesischen uradeligen Geschlechts v. Seherr-Thoßund zwar jener Linie, die sich nach Polen gewandt hatte, war in derzweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vorübergehend in der Gberlausitzansässig. Der königlich Schwedische Oberst Lrnest v. 2.-TH. hatte, un-kannt in welchem Jahre, das Gut Schnellförtel (8 von halbau,XXO von Görlitz, an der kleinen Tschirne) von einem Rittmeister öalzerMaper erkauft, wurde aber in seinem Besitze von Übelwollenden turbiertund wandte sich, um zu seinem Rechte zu gelangen, an König Thristian V.von Dänemark. Dieser intervenierte zu seinen Gunsten am 17. Februar1672; auch von König Karl XI. von Schweden erging im Dezember 1673ein Schreiben im Interesse Lrnests v. S.-TH.I. —
tz pescheck, Handbuch der Geschichte von Zittau, II. Teil, 1857, 5.796.
2) Laus. Magazin 1775, 5. 282; Gberlaus. Nachlese 1775, 5. 179; ZittauerTagebuch 1775, 5. 109.
s) Nach freundlicher Mitteilung des Konrektors Prof. Or. Gärtner in Zittau,tz Laus. Magazin 1775, 5. 282; Kneschke, Neues allgemeine; DeutschesNdelslexikon, VIII. Band, 5.454. Vas h.-5t.-kl. enthält keine Nachrichten überNnerkennung seines Ndels in den kursächsischsn Landen.
o) vergl. L. G. Morawek, Geschichte von Groß-Poritsch bei Zittau, I87Z, 5. 54.°) h.-5t.-N. Noo. 9525, Vas 55. Buch Gberlaus. Iustiz-5achen ao 1675 — 1680,Zol. 76 ff. Lrnest v. 5.-Th. meldet dem König Thristian V. von Dänemark ohneAngabe des Drts und Datums . . . „wie daß, nachdeme ich durch vielfältigst schädt-liche Zufälle alß nicht minder große Neligionsverfolgungen, welche umbstandtlich zu