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v. Schreibersdorfs.
162s starb sie*). Testamentarisch hatte sie Hans Caspar v. haugwitz zuMilkwitz zum Erben eingesetzt. — Albrecht v. 5. wurde nach seinesBruders Abraham Ableben belehnt mit dem Lehnmann zu Zescha (8 vonKönigswartha), einer Wiese bei der Übigauer Brücke, einem Gärtner zuNeschwitz und der halben Heide hinter Kalbitz (Vorwerk von Steinitz,80 von Hoyerswerda) am 23. Oktober 1609^)- Albrecht ließ 16l2 dieLehn über drei Bauern in Zescha, die er Hans Christoph v. Goeda ver-kauft hatte, aufff. Albrecht v. S. war wohl im Jahre l6l6 nicht mehram Leben, denn seine Söhne Hans Heinrich, Leuther und Hierony-mus, sowie der unmündige Hans Christoph traten Zescha ihremältesten Bruder Hans Heinrich ab, der am 13. April 1616 mit Zeschabelehnt wurdeh. hierzu kaufte Hans Heinrich am 25. September 1619von Frau Sarah v. Goeda, geb. v. pentzig ihr und ihrer Kinder Gütleinzu Zescha. Erst am 24. August 1624 erhielt er den Lehnbrief. Nachseinem Tode verkauften seine Kreditoren Zescha an Wolf Conrad v. Thelerauf Neschwitz im Jahre 1646.
0. Zu Kauppa (blblO von Bautzen) treffen wir ferner eine Gruppevon Gliedern des Geschlechts v. S. Ein Joachim v. S. „auf Jetschebazur Kauppe" (Jetscheba bl von Kauppa) läßt seine Gattin Martha geb.v. Gersdorff wegen 2000 Caler ihm zugebrachten Ehegeldes am17. Dezember 1616 auf Jetscheba dergestalt verleibgedingen, „daß sienemblich solch Gutt in Mangel ehelichen Leibes-Lehens-Erben zue ihrenLebetagen ohne mennigliches Eintrag und Hindernus genießen und ge-brauchen, und do auch gleich Gott sie beiderseits mit Lehens-Erbensegenen, dieselben aber zu ihren unmündigen Jahren mit Tode abgehenwuerden, dasselbe ihr nichtes wenigers zue ihren Lebenszeiten undt mitvollem Nuz gelassen, und do jo Lehens-Erben vorhanden, so ihre mündigeJahr erreichet, es alß dan mit ihrer der Frauen Abstattung, des Ehe-geldes und Kegenvermechtnus, alß wohl anderer weiblichen Gerechtigkeithalben, dem Landesbrauch nach gehallten und gebühret werden solle" ^).Sm Jahre 1620 bat Joachim den Kurfürsten um Schutz und Geleit^).
Wie ein Hans v. S., ein Bruder Joachims, am 16. Februar 1621 (für sichund sein Mündel Hans Heinrich v. S.) dem Kurfürsten schreibt ff, hatte er imvergangenenIahre vom Dekan zu Bautzen das Gut Sdier nebstDubrau und
y Ebenda, S. 121.
ff H.-St.-kl. Boe. 9545, verzeichnüss der Lehen rc., Fol. 81.
3) H.-St.-N. Boe. 9549, vol. I der edirten Lehnbriefe rc., S. IZ1.
ff H.-St.-N. Noo. 9545, verzeichnüss der Lehen rc., Fol. 275; 1620 begab sichneben zahlreichen anderen Vberlausitzischen Ndeligen in kurfürstlichen Schutz „Leutervon Schreibersdorff zu Zfchöschau" fZefchaf, H.-St.-N. Noo. 9189, Die vom Ndel inDber- und Nieder Lausitz, so sich in Schutz begeben betr., anno 1620, Fol. 8.
°) H.-St.-kl. Noo. 9545, verzeichnüss rc., Fol. 297k.
ff H.-St.-kl. Geneal. Noe. 7795, Schreibersdorff. Unter kurfürstlichen Schutzhatten sich 1620 begeben Joachim v. L. zu Kauppa, Joseph v. S. zu Kauppa, dieErben Josephs v. S. zu Kauppa, Hanns v. S. zu Vubrau. vergl. H.-St.-N. Noe. 9189,Die vom Ndel in Vber- und Nieder - Lausitz, so sich in Schutz begeben betr., 1620,Fol. 28, 52, 61.
y H.-St.-N. Noe. 9190, vierdte Buch Gberlaus. Sachen ao 1620 und 1621,Fol. 92.