v. Schönfeldt.
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berg (bei Radeberg) gesessen bezeichnet werden. Von den drei noch un-mündigen Löhnen Johns starb Tham Friedrich noch vor dem Dezember1610*) und Hans Taspar „auf Lomnitz" (bei Radeberg) zu Rnfang desJahres 1618^). Ln brüderlicher Teilung war das Gut Lteinborn Ernstzugesallen, der es am 8. November 1617 zu Lehn verreicht erhielt").Seinen Bruder Nikol nahm er in die gesamte Hand*). Ernst aus Stein-born starb am 5. September 1631 im RIter von 37 Jahren") und hinter-ließ die Witwe Sarah, sowie neben zwei Töchtern einen unmündigenSohn Hans Ernst, für den seine Mutter am 21. Mai 1632 einen Lehns-mutungsschein erlangte. Die beiden Töchter standen unter VormundschaftDippolds v. Gränsing"). Die eine, Rgnise, vermählte sich später miteinem v. Grünrod und war um das Jahr 1651 bereits Witwe, die andere,die den Namen der Mutter, Sarah, führte, wird um ebendiese Zeit alsHausfrau Rndreas Goerners bezeichnet*).
Nikol v. S., der Bruder Trusts, im Jahre 1622 als auf Lomnitz(bei Radeberg) gesessen bezeichnet, suchte in diesem Jahre die Lehn wegender gesamten Hand an seines Bruders Gute Steinborn. Nikol hatteunterdessen von Dietrich v. Haugwitz sein „Stücke Rittergut Th um itz (klO vonBischofswerda) sammt den drei Bauern zu Wölkau und Pottschapplitz"(beide kl von Thumitz) nebst (Ober- und Niedergerichten („außer der Bauern zuPottschapplitz und Wölkau, da die Gbergerichte ins Rmt Stolpen gehörig")gekauft und war, damals genannt „auf Rennersdorf", am 24. November1617 belehnt worden. Im Jahre 1622 veräußerte er dieses Besitztuman Rudolph v. Rarras, kaufte es aber im Jahre 1625 wieder von ihmzurück und erhielt es am 10. Juni dieses Jahres zu Lehn verreicht").Dieses Gut Thumitz samt pertinentien vertauschte Nikol „aus Liegau undThumitz" am 27. Juli 1638 gegen das Gut Holscha (0 von Neschwitz)
tz tz.-St.-5I. I-oo. 4545, Verzeichnüss der Lehen und Leibgedinge in Dber-lausitz, 1504-1617, Fol. I16b.
2) tz.-St.-6. Deneal. I-oo. 7740, Schönfeldt, vol. I.
tz tz.-Zt.-6. I-oe.4545, verzeichnüss ic., Fol. 5378; Ernsts Vetter, Melchiorr>. 5. „zu Ligaw", sowie tzeinrich v. 5. auf Zehista suchten im Februar 1622 die Lehnwegen der gesamten tzand am Gute Lteinborn, Lehnsakten Lteinborn.
4) tz.-5t.-5l. I-oo. 4545, verzeichnüss ic., Fol. 341.
H I. G. Michaelis, vresdn. Lnscript. und Lpitaphia, 1714, 5.40.
") Dieser beklagte sich beim Kurfürsten, daß seinen pflegverwandten, den beidennachgelassenen Töchtern Ernsts v. S. zu Lteinborn zum Präjudiz, sich Seifried v. S.zu Grünberg unterstanden habe, im Gberamt zu Budissin die gesamte tzand nichtallein am Gute Lteinborn, sondern auch an der Varschaft, die sein Bruder, gedachterErnst v. L. im Markgraftum Dberlausitz stehen haben möchte, zu suchen. Darauferwidert der Kurfürst in einem am 1. Februar 1640 an den Nmtshauptmann zuBautzen gerichteten Schreiben: wenn Ernst v. S. keine Barschaft zn Lehn gemachthabe, . . . „uff solchen Fall könnten wir sein jv. Gränsingsj Suchen vor unbillichnicht befinden, und Ihr werdet demselben mit Linderung des neuen Muthzettels undErtheilung des gebetenen Scheins zu deferiren und hierdurch das den SchonfeldischenTöchtern besorgendes praezuäioiuiii abzuwenden wissen". Lehnsakten Lteinborn.
tz tz.-St.-5I. Geneal. I-oo. 7740, Schönfeldt, vol. I.
8) tz.-St.-6. 1-00.4552, Vas Nitzische Guth Thumitz, ingl. das darzu gehörigeBauerguth zu Welckau, 1684 — 1646.