v. Schöuberg.
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Falkenberg — Glauschnitz —Klix —Stein itzer Zeiten zweig.
Ein Lohn des Hofmarschalls Jakob v. 5ch. auf Reichenaus, Hein-rich v. Sch., kurfürstlich Sächsischer hosmarschall, erhielt im Jahre 1541vom Kurfürsten die Lehn über das Dorf Falkenberg und besaß seit 1562Glauschnitz (M von Königsbrück) mit Stenz (0 von Glauschnitz, vonKönigsbrück), dem Dorfe Lohra (bl^V von Königsbrück) und dem Dorfeund Vorwerke Schmorkau (K von Königsbrück). Gr starb am9. Kugust 1575h und hinterließ aus zwei Ehen eine zahlreiche Nach-kommenschaft.
Heinrichs zweiter Sohn erster Ehe, um diesen vorweg zu nehmen,Johann Friedrich hatte neben anderen Kindern aus seiner Ehe mitLibplla v. Earlowitz einen Sohn lvols v. Sch. „und Petershain"a. d. h. Falkenberg. Dieser kaufte von Thristoph v. Luttitz auf Warthadessen Gut Schönbach (8^V von Löbau) und wurde am 11. April 1623belehnt. Gr starb am 26. April a. St. 1642 als „des pfortischen Regi-ments gewehsener Dbrister Leutnant" h. Seine nächsten Agnaten warenseine Vettern Hans Wolf und Hans Heinrich Gebrüder v. Sch. aufKlix, Glauschnitz und Lchmorkau (vergl. S. 784), die am 14. Juli 1643mit Schönbach belehnt wurden und im Jahre 1649 das Gut an Hansv. Kottwitz verkauften.
Wolf hatte keine männlichen Erben, sondern nur drei Töchterhinterlassen:
Frau Anna Latharina, vermählte v. Schlicken.
Frau Johanna Maria, vermählt mit Hans v. Kottwitz.
Jungfer Sibplla Rosine v. Schönberg.
Jeder dieser Töchter hatte Wolf zu ihrer „adelichen Ausstattung"3000 Taler aus dem Gute Falkenberg zugesichert. —
Heinrichs ältester gleichnamiger Sohn, Heinrich d. I. v. Sch. wirdim Jahre 1590 zugleich mit seinen Brüdern Hans Friedrich und hilde-brand als zu Volbritz von Bautzen), Übigau an der schwarzenElster und Glauschnitz gesessen bezeichnet^). Heinrich d. I. und HansFriedrich besaßen auch Anteile am Rittergut Schmorkau, die von ihrenverstorbenen Brüdern August und Wolf aus sie waren verfället worden.Heinrich d. I. wohnte als Beisitzer am 26. November 1592 einer Ehren-tafel (Ritterrecht) aus dem königlichen Schloß in Bautzen bei^). Er starb
9 Vieser Jakob v. Sch., Hofmarschall des Herzogs G^rg, war der Großvaterdes za Beginn der Besprechung des Keichenauer Leitenzweigs erwähnten Jakob v. Sch.zu Reichenau (vergl. L. 775).
2) Fraustadt a. a. G. I. 8., S. 443.
h Lehnsakten Schönbach. Sn seinem Testament vom 13. Dezember Ib4l hattelvols v. Sch. der Kirche zu Falkenberg (5Imt Liebenwerda) 24 Lot Silber zu einemKelche und „12 vomos Butlrsri", sowie zur ktltar- und Taufsteinbekleidung „allelederne Tapezerepen, so zu Torgaw in der langen Laden liegende, vorhanden", ver-macht. Ebenda.
h Lehnsakten Schmorkau.
h Tarpzov, Thren-Tempel der Gber-Lausitz, 1719, I, S. 162.