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v. Schönberg.
-V. Jakob Bernhard v. Sch., besaß das Gut Nohrbachh (0140von Königsbrück), verkaufte es aber an Wolf Georg v. Schönberg aus Puls-nitz (vergl. 5.787), der am l 9. Januar l 605 mit dem Gute belehnt wurde h.Dafür erwarb er das Gut Iiedlitz (I4I40 von Bischofswerda), alsdessen Besitzer er im Jahre 1614h erwähnt wird. 3m Jahre 1623erscheint Jakob Bernhard auch als Pachter des Gutes Burkau (dl vonBischofswerda). Gr starb im Jahre 1633. von seinen Söhnen sinduns zwei bekannt: Hans Wolf, der am 12. November 1614 im Altervon 10 I. 37 W 6 T. verschied^), und Christian Ghrensried. Dieserüberlebte den Vater. Gleichwohl mutete Jakob Bernhards jüngererBruder, Wolf Friedrich v.Sch., „bei so gefährlichen Sterbensläusen" die Lehndes Gutes. Thristian Ghrensried erhielt das väterliche Gut Iiedlitz am20. Dezember 1633 zu Mannlehn verreicht. Er vermochte das über-schuldete Gut nicht zu behaupten: von seinen Kreditoren erwarb es imJahre 1646 Johann Friedrich v. Vrettin. Christian Ghrensried, der am2. August 1613 geboren war, starb am 1. Juni 1675, seines Alters62 I. weniger 8 W.h. vermählt war er mit Anna Magdalenav. Bolberitz, die am 7. Mai 1645 in den Kirchenbüchern von Göda alsPate erwähnt wirdh. Frau Anna Magdalena kaufte am 31. März1650 von Hans Christoph v. Nostitz zu Guttau das Gut Bolbritz(dNV von Bautzen) für 6 300 Talerh. Am 29. April 1651 wurde siemit dem Gute belehnt. In einem an den Kurfürsten gerichteten Gesuchvom 6. Iuni/27. Mai 1651 bat sie, es möge ihr verstattet werden, daßsie, „Christian Ehrenfried v. Schönbergs Ehefrau, so keine Kinder mitihme gezeuget", ihren Bruder Wolf Wilhelm v. Bolberitz zu Hähnchenund dessen Leibeslehnserben „aus schwesterlicher Affection und mehranderer Ursachen willen" in die gesamte Hand und Mitbelehnschast desGutes Bolbritz nehmen dürfe, — was ihr gewährt wurde. Frau AnnaMagdalena v. Sch., geb. v. Bolberitz, starb am 1. November 1675 h.
B. Georg Nudolph v. Sch., der zweite Sohn erster Che Jakobs,übernahm von den Gütern des Vaters Neichenau. hierzu kaufte erim Jahre 1624 von Carl hannibal I. Burggrafen zu Dohna das Kunkel-lehngut holscha (0 von Neschwitz, 880 von Königswartha) nebst demDorfe Caßlau (dl^V von Neschwitz, 8^V von Königswartha) für
0 Mit Rahrbach war am 12. Mai 1362 bereits Jacob Bernhards GroßvaterBernhard v. Sch. belehnt worden. k)-°2t.-5l. Boo. 9549, particularregister, Inhaltsder Nöm: Rag: Mt: genedigster Instruction rc., 1562, Fol. 3.
-) H.-St.-O. Boo. 9545, Verzeichnis der Lehen und Leibgedinge in Gber-lausitz cio ao 1604 — 17, Fol. 7.
h Kirchenbuch zu Göda. vergl. vierteljahrsschrift für Mappen-, Siegel- undFamilienkunde, XXI (1893), S. 120.
4) Ebenda, S. 120.
h Sein Totenschild ist in der Kirche zu Göda. vergl. lvöchentl. Beilage zu denBautzner Nachrichten, Nr. 46 vom 12. November 1892.
o) Vierteljahrsschrift für Wappen- -c. -Kunde, XXI, S. 120.
") ks-- §t. - N. Noo. 9547, Drittes Buch Dberlaus. Lehens-Sachen, 1651-67, Fol. 30.
h Lehnsakten Bolbritz. — Das v. Schönberg-Bolberitzsche kllliancewappen be-findet sich an der äußeren wand der Kirche zu Göda. vergl. auch Neues Laus.Mag. Bd. 68, S. 245.