v. Schönaich.
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v. Zedlitz, die er am 23. September 1626 aus seine Güter verleib-gedingen ließH.
Die große Schuldenlast, die Fabian v. S. hinterlassen hatte, ver-anlaßte die Vormünder seiner Kinder, die Güter Siegersdors nebstTschirne (>V von Siegersdorf), Bienitz und Neudors spertinentienvon Siegersdorf) an Fabians Sohn, Hieronymus v. Schönaichs) für33000 Taler und 150 Ungarische Dukaten Verehrungsgeld am 14. Februar1628 zu veräußern, von dem neuen Besitzer kaufte Johann Christophv. Nostitz auf Berthelsdorf am (Hueis Siegersdorf am 2. Juni 1632 für33000 Rtlr. und 100 Fl. Schlüsselgeld I.
Ls war wohl ein Nachkomme Fabians jener Hans Freiherr v. S. (einSohn Sebastians), der sein Gut Nietschen von Nothenburg, amweißen Schöps) unter dem Nmt Görlitz am 30. Juni 1653 an Georgv. Wiedebach zu Beitzsch für >7 000 Taler verkauftes. Hans, geboren1623, gestorben am 16. November 1675, war Herr der Nlajoratsherr-schaften Larolath und BeuthenI. —
Lin anderer Fabian v. 5., ein Sohn des am 8. Februar 1558zu Breslau verstorbenen Ritters Hans v. 5.I aus Sprottau, Freystadt rc.,war im Jahre 1508 geboren, nahm teil an der Schlacht bei Mühlbergam 24. April 1547, wurde Hauptmann zu Sagan, Kriegsoberst KaiserFerdinands I. in Ungarn, kaiserlicher Rat. Lr erwarb die HerrschaftenLarolath und Leuthen und legte dadurch den Grund zur Bedeutung undGröße seines Hauses. Fabian war ferner Pfandesherr der Herrschaftparchwitz. In der Dberlausitz machte er sich ansässig, indem er imJahre 1558 die Herrschaft Muskau von Kaiser Ferdinand I., dem sienach dem Tode Christophs v. Bieberstein heimgesallen war, für die Summevon 60000 Talern kaufte.
Im Jahre 1548 war er in den Freiherrnstand erhoben worden').
Lr starb zu Beuthen am 23. September 1591 im Alter von83 Jahren, vermählt war er mit Elisabeth v. Landskron. Kinderhinterließ er nicht, so daß mit ihm der Sprottauer Ast seines Geschlechtserlosch.
Fabians Zwillingsbruder Sebastian Frhr. v. §?), Ritter, Herrauf Sprottau, Ullersdorf rc., kaiserlicher Rat, starb 1557. vermähltmit Anna Freiin v. Silberberg, hinterließ er einen Sohn Johann
tz Staatsarchiv Breslau, Leibgedingebuch I6IY —17IY. Nach der Dberlaus.Nachlese 1771, S. 79 ff. war seine zweite Gattin Hedwig v. Mühlheim. va eraber schon 7627 starb, nachdem er 1626 Helena geb. v. Zedlitz hatte verleibgedingenlassen, so war die v. Mühlheim — wenn überhaupt — wohl seine erste Gemahlin.
2) Daß dieser Hieronymus ein Sohn Fabians war, ist angegeben in N. I. 85,Mspt. der Bibliothek der Dberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften, Beiträge zur Ge-schichte nnd Topographie einzelner Vrtschaften, Bd. II unter Siegersdorf.
H Dberlaus. Nachlese 1771, S. 7Y ff.
y H.-St.-N. Noo.9547, DrittesBuchDberlaus.Leheus-Sachen165I-67, Fol. 160.
5) Sinapius, Schlesische Turiositäten, I. Teil, 1720, S. I5Z.
H Sinapius n. a. G. I. Teil, S. ISO; II. Teil, S. 216.
H v. Ledebur, Ndelslexicon der preußischen Monarchie, II. Bd., S. Z94.
H Sinapius a. a. D. I, S. 151.