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v. Lchellendorff.
bruar 1726') vermachte sie die Erb- und Standesherrschaft Königsbrücknebst den Dörfern Grüngräbchen und Steinborn ihrem „Vetter" HeinrichFriedrich Grasen v. Friesen aus Schönfeld. Daneben setzte sie zahlreicheLegate aus für verwandte, Kirchen, Gemeinden, Arme.
Die drei sämtlich früh verstorbenen Kinder Maximilians waren ^):
a. Totgeborner Sohn, geboren zu Dresden am l l. September1675, begraben in der Kirche zu Königsbrück zur linken Seite deshohen Altars.
b. Heinrich Maximilian, geboren zu Dresden am 24. April1677, gestorben am 8. September a. e., begraben am 11. September inder Kirche zu Königsbrück.
c. Earl Magnus, geboren zu Dresden am 15. September1685, gestorben daselbst am 16./26. November 1685 früh zwischen 7 und8 Uhr, begraben am 28. November zu Königsbrück.
4. Friedrich Magnus. Ihm hatte sein Vater Wolf Frhr. v. Stestamentarisch die Herrschaft Königsbrück bestimmt. Da aber FriedrichMagnus bereits am 8. Mai 1667 im Alter von zehn Jahren starb, sofiel die Herrschaft Königsbrück, wie oben ausgeführt (vergl. S. 730), anseinen Bruder Maximilian.
III. Siegismund Frhr. v. S., fiel im Jahre 1633 bei Misses.
IV. Lonrad Frhr. v. S., blieb am 13. Mai 1634, auf Seiten derKaiserlichen kämpfend, im Treffen vor Liegnitz. In der St. Peter- undPaulkirche daselbst wurde ihm ein steinernes Denkmal errichtet, das ihnin kriegerischer Rüstung darstelltH.
Nach dem Tode der Gebrüder Siegismund und Tonrad, denen nachdem Willen ihres Vaters Larolus Magnus Frhrn. v. S. die HerrschaftKönigsbrück zufallen sollte, gedieh diese nun, wie schon oben erwähnt(vergl. 5. 728), an die beiden älteren Brüder Christoph und Wolf. -
Ls sind noch einige vereinzelte, in der Gberlausitz und dem benach-barten Böhmen sich findende, wohl zu anderen Linien gehörige Gliederdes Geschlechts v. S. auszuführen:
Georg v. S. und Georg v. Wiese schlossen wegen „entstandenerIrrungen" bezüglich des zur Herrschaft Friedland gehörigen Gutes Bunzen-dorf (8^V von Seidenberg, blbl^V von Friedland) am 6. und 15. März1574 einen vergleich zu Friedland. Am 19. November 1580 verglichsich Georg v. S. zu Bunzendorf mit Jacob v. Holz aus Breslaus über
16. INai 1726 im Druck erscheinen. Lin Exemplar befindet sich im H.-5t.-R.Doe. 14346, Standesherrschaft Rönigsbrück, vermischtes, 1517 — 1816.
tz Gedruckt bei B. G. lveinart, Rechte und Gewohnheiten der bepdenMarggrafthümer Gber- und Niederlausitz, IV. Teil, 1798, S. 516 ff.
2) L.Frhr.v. Friesen, Geschichte der Familie v.Friesen, I, S.120; v. Feilitzsch,Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meißnischen Rdels, 1896, S. 269.
3) Neue Sächsische Rirchengalerie, viöcese Ramenz, Sp. 562.
Die lateinische Inschrift an dem Denkmal gibt Sinapius a. a. G. I, S. 813.H Lin Jacob v. Holz war 1558 fürstlicher Rat bei Herzogs Friedrichs III. zuLiegnitz Gemahlin. Sinapius a. a. V. I, S. 475.