v. Schack.
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surtI, begab sich 1694 aus Reisen nach Italien, Malta, Spanien. IinJahre 1697 am Tage Simonis et Judas s28. Oktobers vermählte ersich mit Katharina Elisabeth geb. v. Nostitz, Witwe des am2./12. Rpril 1690 verstorbenen Kammerjunkers Hans Julius v. Burkers-roda aus Kadibor. Sie starb am 18. März 1722, worauf er sich am6. Januar 1726 zum zweiten Male vermählte mit Sophia Eva Lhar-lotte geb. Reichsgräfin v. Flemming, die in erster Ehe mit demGeneral Leberecht von dem Vussche verheiratet gewesen war. Sie starbzu Kadibor am 3. Februar 1743 und wurde am 6. in Neschwitz begraben.
Friedrich Wilhelm v. Sch. war in Russischen Militärdiensten gewesen,im Jahre 1712 nennt er sich „in Groß-Lzaarischen MoscowitischenKriegesdiensten sich befindender Dbrister Lieutenant"^. Er starb am24. Rugust 1750 im RIter von 80 Jahren und wurde am 27. in Nesch-witz bestattet3). Kus keiner Ehe hatte er Kinder hinterlassen. DurchErrichtung einer Familienstistung in höhe von 10 000 Talern sicherte ersich ein bleibendes Rndenken bei seiner Familie.
Nun zu den Gberlausitzischen Besitzungen der Familie:
Friedrich Wilhelms erste Gattin, Frau Katharina Elisabethgeb. v. Nostitz, erhielt bei der Subhastation des Rittergutes Radibor(K von Bautzen) mit Ouoos (I4M von Radibor) und Bornitz (80 vonRadibor) diese Besitzungen für 25 000 Taler am 15. Juli 1706 adjudi-zierth. Friedrich Wilhelm v. Sch. hatte sich in der Gberlausitz ansässiggemacht, indem er am 2. Juni 1699 von Frau Eleonore Theresiav. ponickau, geb. v. Bachstedt, das Lehn- und Rittergut Thumitz(dlO von Bischofswerda) für 7430 Taler (u 24 gute Groschen) kaufte,'am 17. November 1701 erhielt er den Lehnbrief. Er veräußerte dasGut am 4. Juni 1708 an Wolfgang haubold v. polenz. Rm 23. Mai1711 trat Frau Katharina Elisabeth ihrem Gatten, dem OberstleutnantFriedrich Wilhelm v. Sch. das Gut Radibor mit den beiden VorwerkenOuoos und Bornitz und völligem Inventar ab mit der Bedingung, daßnach seinem Tode ihr Eidam Georg Wilhelm v. Nostitz auf pommritz unddessen Sohn (Julius) Gottlob Wilhelm v. N. zur Mitbelehnschaft und Suk-
tz In Frankfurt wurde „Friderich Wilhelm de Schack, s^uos Romsranus",am 14. September 1691 immatrikuliert. Friedländer, Matrikel der UniversitätFrankfurt, II. Band, S. 219.
2) Lehnsakten Radibor.
h v. Schack und Bär, die irrtümlich angeben (S. 62 und Rnm.), FriedrichWilhelm sei vor 1689, nach 1682 geboren, behaupten dem entsprechend, die Rngabedes Neschwitzer Kirchenbuchs, die genau mit unserer dem pfarrarchiv Radibor ent-lehnten übereinstimmt und besagt, Friedrich Wilhelm sei 1780 im Rlter von 80Iahren gestorben, — sei unrichtig.
tz In die Mitbelehnschaft nimmt sie ihren Gatten Friedrich Wilhelm v. Sch.,dann ihren Schwager Friedrich v. Burkersroda, an dritter Stelle die Söhne desBruders ihres ersten Gatten. Vieser Bruder war Tobias Dietrich v. Burkersroda,ksofrat und Rssessor am lhofgericht zu Leipzig; seine Söhne hießen: Tarl Friedrich,Kornett, Philipp Dietrich, Wilhelm und Rugust v. B. Im Iahre 1709 nennt sie anzweiter Stelle als Mitbelehnten ihren Stiefeidam Georg Wilhelm v. Nostitz auf pommritz,an dritter Stelle dessen Leibes-Lehnserben, an vierter Stelle Friedrich v. Burkersrodaauf Neukirch.
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