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v. Schack.
Ludwig v. Heynitz aus Wunschwitz zu Michaelis 1789, während ausKönigshain zufolge der Bestimmungen ihres Gemahls ein neues Majoratgebildet wurde, dessen erster Inhaber der genannte v. Heynitz war.
Wappen: Schild geteilt. Oben in Gold ein Wein- (oder See-blumen-) Blatt an einem gebogenen Stengel, unten von Schwarz undGold in mehreren Reihen geschacht. Helm gekrönt. Kleinod: WachsenderMann in einem von Schwarz und Gold geschachten Gewände, mitgoldener Stirnbinde mit abfliegenden Enden, die Rechte in die Seitegestemmt, in der Linken das Blatt haltend. Decken schwarz-golden.Siebmacher II, Eas. 51 Nr. 1 unter den „Schleßingischen".
v. Schack.
Die v. Schack gehören dem Niedersächsischen Uradel an. EinZweig der Familie machte sich in prillwitz in Pommern ansässig undzwar fällt der älteste urkundliche Nachweis des Lehnbesitzes dieses Gutesseitens der v. Sch. in das Jahr 1437. Rsmus I. v. Sch., der ältesteurkundlich nachweisbare Stammvater der prillwitzer Linie, starb um dasJahr 1514 und hinterließ fünf Söhne, von denen vier den Stamm fort-pflanzten. Der dritte Sohn, Hans v. Sch., begründete den „hanszweig",der im Jahre 1815 erloschh. Diesem hanszweige gehören die im ^.Jahr-hundert in der Dberlausitz ansässig gewesenen Glieder des Geschlechts an.
Peter (Otto v. Sch. auf prillwitz, Sohn Reimars, starb zu prill-witz am 23. Oktober 1713. vermählt war er in erster Ehe mit NnnaMaria v. platow, der einzigen Tochter Dietrichs v. p. aus Giesen-brügge (Kreis Soldin, Reg.-Bez. Frankfurt) I. Peter Otto hatte nebenTöchtern und einigen früh verstorbenen Söhnen zwei Söhne, die zuhöherem Rlter gelangten:
I. Friedrich Wilhelm.
II. Otto Bogislav. Siehe S. 722.
I. Friedrich Wilhelm v. Sch., aus des Vaters erster Ehestammend, geboren 1670 auf dem väterlichen Gute prillwitz inPommernh, studierte ein Semester lang in Leipzigs), dann in Frank-ls vergl. 6- v. Schack und tlt. Bär, Beiträge zur Geschichte der Grafen undHerren v. Schack, II. Teil, Die prillwitzer Linie, 1846, S. 6, 8.
2) Die Nngabe, daß Peter Gtto v. S. vermählt war mit Nnna Maria „v. Platten",Tochter Dietrichs „v. Platten" auf „Giesenbrück", entnehmen wir einem kurzen, hand-schriftlich im pfarrarchiv Nadibor (Nr. 21, Patronatsangelegenheiten, Reformations-streitigkeiten) vorhandenen Lebenslaufe Friedrich Wilhelms v. Schack auf Nadibor,eines Sohnes Peter Dttos. v. Schack und Bär, Beiträge rc. erwähnen Nnna Mariav. platow gar nicht und geben S. 61 nur an, Peter Gtto sei verheiratet gewesenmit der Witwe des im Jahre 1682 verstorbenen Lhristian Friedrich v. Schack: FrauNnna Katharina v. Schack, geb. v. Holtzendorff, die am 8. Mai 1726 starb.Sie würde also die zweite Gemahlin Peter Dttos gewesen sein und könnte ihn, daihr erster Gatte 1682 starb, frühestens 168Z geheiratet haben.
s) Dieses Datum sowie die folgenden Nngaben sind entnommen dem Lebens-laufe Friedrich Wilhelms v. Sch. im pfarrarchiv Nadibor a. a. D.
y Nach der Mitteilung des Universitäts-Sekretariats zu Leipzig wurde FriedrichWilhelm von Lchak (nicht Schacks im Sommersemester 1641 daselbst immatrikuliert.Nls Pommer ist er eingetragen in der Rubrik: Sächsische Nation.