Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
Seite
709
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v. Salza und Lichtenau.

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vermählt war Gottfried: I. mit einer v. Geisler a. d. H.Krischa f?j h,II. mit Susann« v. Gersdorff.

Ndam Gottfried v. 5. war der Sohn Gottfrieds und wird alsLeutnant bezeichnet. Gottfried schloß mit diesem seinem Sohne,weildeiche Theile bei) sich befunden, daß gedachter Sohn nach getroffenerHerrath ohne eynem Gütlein, woselbst er seine Haushaltung und Mittelzum Unterhalt haben mochte, nicht sein krönte" h, am Tage Lgidii 1655jl. Septembers zu (Ober - Heidersdorf einen vergleich, in dem der Vaterseinem Sohne das Gütlein zu Nicolausdorf mit den Vorwerksgebäuden,zwei großen und einem kleinen Gärtner oder Häusler samt Ackern undWiesen für 2100 Taler abtrat. Ndam Gottfried verkaufte Nicolausdorfzu Walpurgis 1664 an Bernhard Edlen v. d. Planitz.

Nach dem Tode seines Vaters befolgte Ndam Gottfried im Jahre1662 die Lehn wegen des Gutes Gber-Heidersdorf.

Wegen in der Stadt Görlitzentstandener Uneinigkeit" war NdamGottfried im Jahre 1671 vom Nate gefänglich eingezogen und zurUngebühr in Verstrickung gehalten worden. Die Landstände erhobenbeim Kurfürsten Beschwerde, der daraus am 17. Februar 1672 den Über-griff rügtet

Um 1. Juni 1676 entleibte Ndam Gottfried seinen Schäfer FriedrichBergmann auf dem Felde durch einen Pistolenschuß und wurde dannlandflüchtig. Nach wechselvollen Schicksalen starb er im Jahre 1711h.

vermählt hatte er sich: I. mit Unna Ursula v. Gersdorssh;II. mit Nnna Juliane v. Sommerfelds. Sie beantragte gemeinsammit den Kreditoren Ndam Gottfrieds nach seiner Flucht die Eröffnungdes Subhastationsprozesses. Beim vierten hosgerichtstermin wurde dasGut Heidersdorf am 25. September 1677 für 4500 Ntlr. Frau DorotheaHelena v. Gablenz, geb. v. Nostitz, adjudiziert.

Ndam Gottfried hatte nach seiner Flucht Bayreuthsche Dienste ge-nommen, ging darauf nach Indien, war Leutnant unter dem MajorMartin von der Dstindisch - holländischen Kompagnie, kehrte nach siebenJahren nach Deutschland zurück und vermählte sich, in der Meinungseine zweite Gattin sei nicht mehr am Leben: III. zu Neustadt-Branden-burg am Montag nach dem 22. Sonntag nach Trinitatis 1683 j5. No-vembers mit Jungfrau Nnna heuselitten, Tochter Thristians h., Bier-schenken zu Berlin h.

tz Laus. Magazin 1784, S. 115: 5alzasche Regesten Nr. 416 Rnm.

2) Lehnsakten Nicolausdorf.

h lf.-Zt.-6. Loe. 9536, Das vierdte Buch Vberlaus. Landes- und Policey-Sachenuo 1668-78, Zol. 130: Iveinart, Rechte und Gewohnheiten, III. Teil, S. 127.

"9 kf.-5t.-6. Gen, Roe. 31792, Salza, vol. III.

b) RIs seine Schwiegermutter wird in den Lehnsakten von Nicolausdorf genanntRnna Maria v. Gersdorff.

°) Frau Rnna Juliane v. Salza war wegen Ehebruchs längere Zeit, noch im Jahre1679, in Bautzen inhaftiert. Sie befand sich hier in kümmerlichen Verhältnissen.kf.-5t.-R. 1.00.9497, Sechste; Buch Vberlaus. Lammer-Sachen, 1674 91, §ol. 131 ff.

0 kf.-St.-R. Geneal. Loe. 31792, Salza, vol. II und III. Rn einer andernStelle dieser Rkten wird sie auch genannt Rnna Elisabeth kfiszliczin in Berlin.