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2 (1913)
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708
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v. Salza und Lichtenau.

Wilhelm v. Byaw. Geboren am 28. Mai 1652, starb sie am 22. De-zember 1712H.

2. Günther v. 5., der jüngere Sohn des Matthias, kaufte, wieerwähnt (vergl. 5. 707), von seinem Bruder Opitz dessen halbes Gut Guhraund erhielt am 7. Februar 1625 den Lehnbries über diesen Besitz mit Gber-und Meder-Gerichten samt drei Gärtnern, drei Maltern Hafer, zwei MalternBackgetreide, einem halben Scheffel Lein und halber Wintersaat, einigenWiesen und dem Gehölz nach Puschwitz zu. Lehr bald schon verkaufteGünther sein Gut an Wolf Heinrich v. Leubnitz (denn dieser veräußertebereits l628 wieder Guhra). Günther besaß später Mellendorf in Schlesienund lebte noch 1655^).

II. Joachim, führte 80 Gberlausitzische Beiter im Jahre 1593dem Baiser gegen die Türken zu Hülse und starb 1596 zu Großwardein,vermählt war er mit Margarethe v. Gersdorss^).

III. Heinrich, geboren 1554, verkaufte gemeinsam mit seinemBruder Maximilian Bieder- und Gber-HeidersdorsH. Bach demTode seines Bruders Matthias erhielt er dessen Gut BicolausdorsH.Bm 16. Juni l604 kaufte er das Gut Gber-Beundors (bl von Görlitz)für 12000 Taler, vermählt war Heinrich mit Maria v. Salza a. d. H.Bunzendors.

Gottfried v. S., Heinrichs Sohn, verkaufte sein Lrbgütlein Linda am21. Oktober 1630 an Taspar v. Bostitz H. Gottfried erbte das väterliche GutNicolausdorfH; 1655 trat er es seinem Sohne Bdam Gottfried ab.Von Bikol v. Gersdorff kaufte Gottfried das Gut Dber-HeidersdorsHfür 4900 Btlr. und 200 Tlr. Verehrungsgeld am 12. Oktober 1652.Gottfried nahm teil an der Huldigung des Burfürsten Johann Georgs II.in Bautzen am 16./26. Juli 1657'H. Tr fand seinen Tod durch Ertrinkenam 15. Bugust 1661,- er wurdein einem angelauffenen Fließ zwischenBellmstorff und Heiderstorff tod gesunden"").

0- 11- v. Kpaw, Familien-Lhronik des Geschlechts v. Kpaw, 1870, S. 145.

H Salzasche Regesten Nr. 417 Nnm.

H Ebenda Nr. 404 Nnm.; Tafel auf 5. 278.

H Laus. Magazin 1780, 5.115; Salzasche Regesten Nr. 404 Nnm.Die GebrüderHeinrich und Maximilian v. S. erhielten von den drei Häusern des v. SalzaschenGeschlechts, Schreibersdorf, Lichtenau und Linda die Einwilligung, das vom BischofJacob v. Salza zu Breslau zum Majorat ausgesetzte Kapital von 6532 Tlrn. 8 Nrgent(1 Tlr. zu 24 Nrg., I Krg. zu 3 Kreuzern gerechnet) gegen eine jährliche Verzinsungvon 60/o aufzunehmen und dagegen das Dorf Nieder-Heidersdorf, das damals bestandaus dem Rittersitz mit Gebäuden, dem Vorwerk, 20 Bauern, 27 Gärtnern mit vollenDiensten und Zinsen, Ii/g Mahlgängen, 2 Kretschamen, Gerichten, zum Unterpfandeeinzuräumen. Nm 5. Januar 1503 erging der amtshauptmannschaftliche Konsens aufdrei Jahre. Nisesllansa Saxoniea 1772, S. 200 ff.

H Laus. Magazin 1780, S. 115.

°) voehler, Neues Laus. Mag. 2d. 81, S. 130, Nr. 74.

H Laus. Magazin 1780, S. 115.

H Vas Gütchen war aus drei Bauergütern zusammengeschlagen. H.-Lt.-N.Boe. 0547, Drittes Buch Oberlauf. Lehens-Sachen rc., 1651 67, Zol. 87.

°) Gberlaus. Nachlese 1771, S. 345-347.

io) Lehnsakten Heidersdorf.