v. Salza und Lichtenau.
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Erblehnbries. Sie vermählte sich wieder mit Christoph Gottlob v. Schwanitz,verkaufte ihm Gersdors am 23. Dezember 1678 und starb am l. Okto-ber 1693.
Adolph Georg hatte folgende Kinder (1-3)h:
1. Christoph Adolph, * 29. Mai 1660, ch vor dem Vater.
2. Hiob Friedrich, * 22. August l66l, erbte das mütterlicheGut Hartmannsdorf, mit dem er am 10. September 1694 belehntwurde. Er starb daselbst am 31. März 1700 ohne männliche Erbenund wurde zu Marklissa bestattet, vermählt hatte er sich mit Helena 5 ab in av. Salza (vergl. S. 691), Tochter Günthers d. I. v. S. a. d. h. Lichtenauund dessen Gattin Sabina v. Nostitz. Nach der Eheberedung vom 19. Januar1695 brachte sie ihm 1500 Taler in die Che mit. Am 15. Juli 1699ließ er sie auf Hartmannsdorf verleibgedingen h. Nach ihres ersten GattenTode verheiratete sie sich wieder mit dem Freiherrn . . . v. Eben, worausdas Gut hartmannsdors wieder an das Geschlecht v. vebschitz fiel.
3. Elisabeth Tugendreich, * 18. Juli 1664.
III. Hans Jacob v. 5., der dritte Sohn Hiobs d. I., erhielt, wieerwähnt (vergl. S. 704), in der brüderlichen Teilung vom 22. März 1656 dieGüter Gersdors und Markersdorf zusammen mit seinem Bruder AdolphGeorg und in einer abermaligen Teilung vom 27. September 1662 dasGut Markersdorf allein. Hans Jacob starb nach einer Krankheitvon 17 Wochen am 21. Oktober 1664^).
IV. Abraham Ernst v. 5., der vierte und jüngste Sohn Hiobsd. I., erhielt in der Teilung vom 22. März 1656 bares Geld. Nachdem Tode seines älteren Bruders Hans Jacob (ch21. Oktober 1664) fieldessen Gut Markersdorf an ihn und seine Brüder Christoph Friedrichund Adolph Georg, von diesen erwarb Abraham Ernst Markersdorfam 18. Oktober 1665.
Abraham Ernst geriet, als er im Dezember 1666 mit Adolph Ernstv. Schachmann aus der Stadt Görlitz nach Hause ritt, mit diesem ins„Unvernehmen", „darauff denn der v. Salza den v. Schachmann ausge-fordert haben soll, Schachmann aber denselbigen mit einem Pistol-Schußentleibet und sich anfangs in die Stadt Görlitz begeben, etzliche Tagedarinnen verwarttet und hernach in Schlesien sich gewendet haben soll,worbei nun dieses vorsället, daß zwar die Stadt-Gerichte zu Görlitz dieLeiche gehoben, aber den Thäter nicht handtfeste gemacht haben" h.Aus Bitten seiner Brüder, ihn mittels eines ehrlichen Begräbnisses zu
tz vergl. Neues Laus. Mag. Bd. 7l, S. 2Zl.
2) Tr versprach ihr 1500 Taler zum Gegenvermächtnis, 500 Taler zu einemksausgelde, jährlich mit 30 Talern zu verzinsen, 500 Taler für die weibliche Gerech-tigkeit, 200 Taler zur Morgengabe.
h Diese Nachricht entnehmen wir den Lehnsakten Markersdorf. In denSalzaschen Regesten Nr. 423 Nnm. findet sich die unrichtige Rngabe, die auch in dasNeue Laus. Mag. Bd. 7l, S. 2Zl übergegangen ist, Hans Jacob sei im Duell miteinem v. Schachmann am 15. Dezember 1666 gefallen. Nicht ksans Jacob, sonderndessen jüngerer Bruder Rbraham Trust fand am genannten Tage ein gewaltsames Lnde.
tz Bericht des Rammerprokurators Benjamin Leuber an den Rurfürsten.H.-St.-R. Noo. 0557, Lntleibungen im Marggraffthum Dberlaußitz, vol. II.
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