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2 (1913)
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684
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v. Zalmour.

5 nach links wehen, vor den Fahnenstangen zwei leicht nach außengewendete ovale rote Schilde mit silbernem Buckel. Decken: rechtsschwarz-silbern, links rot-silbern. Siebmacher I, Taf. 68, Nr. 15 unterdenSchleßingischen". Frh. v. Krane u. Hildebrandt, Wappen- undHandbuch des in Schlesien landgesessenen Rdels, Taf. 90.

v. Salmour, Grafen, undv. Wackerbarth - Salmour, Grasen.

Der piemontesische Marquis Michael Gabaleon v. Salmourfiel im Jahre l690 bei der Belagerung von Luneo. vermählt war ermit Tatharina paolina Maria Marquise de Balbiano, geborenim Jahre 1670H. Sie schloß nach ihres Gatten Tode eine zweite Theam 29. Mai 1695 aus dem Lustschloß Da Vonaria bei Turin mit TarlPhilipp Markgrafen von Brandenburg einem Sohne des Großen Kur-fürsten aus seiner zweiten Ehe, der, am 26. Dezember 1672/6. Januar1673 geboren, die vier Brandenburgschen Bataillone befehligte, die seinStiefbruder, Kurfürst Friedrich III., dem Herzog von Savoyen gegenLudwig XIV. gesendet hatte. In seinem Tsuartier S. Germano bei Tasalestarb Markgraf Tarl Philipp bereits am 13./23. Juli 1695^). DieRechtmäßigkeit seiner The ist vom preußischen Hose nie anerkannt worden.Tine dritte The ging Latkerins Balbian, Nar^rave llo Branäedour^,wie sie sich nannte, im Jahre 1707 ein mit dem Grasen RugustLhristoph v. Wackerbarth. Dieser, geboren 1662 aus dem Familien-gute Kogel bei Ratzeburg, königlich polnischer kurfürstlich SächsischerGeneralfeldmarschall, Geheimer Kabinetts- und Staatsminister, starb zuDresden am 14. Rugust 1734 und wurde aus seinem Gute Zabeltitz beiGroßenhain begraben^). Seine Gattin war bereits im Jahre 1719gestorben und in Mariaschein in Böhmen bestattet worden. Sie hattenur aus ihrer ersten The Kinder gehabt und zwar eine Tochter, dieam 6. Rugust 1706 in Prag an den Pocken starb und zwei SöhneH:I. Franciscus Hyacinth Rmadeus Gabaleon, gestorben

h vergl. Allgemeine Deutsche Biographie, Band XD, 5.449: v. Weber, Ausvier Jahrhunderten, Neue Folge, I. Band, 1861, 5. 196 nennt sie Anna TatharinaGräfin Balbiani.

2) vergl. I. Friedländer, Markgraf Tarl Philipp von Brandenburg unddie Gräfin 5almour, 1881. Die Arbeit erschien bereits in den preußischen Jahrbüchern,Band XXXIX (1877), 8. 48-66. I- Hübner, Genealogische Tabellen, I. Teil, 1767,Taf. 180, nennt den Markgrafen irrtümlich Tarl Wilhelm.

H August Lhristoph v. Wackerbarth, General-Intendant der Zivil- und Militär-gebäude, wurde, Wien den 16. Juni 1705, in den Reichsgrafenstand mit dem Prädikathoch- und Wohlgeboren" erhoben. Oie kurfürstlich Zächsische Bekanntmachung erfolgteam 24. August 1705. H.-51.-A. Doe. I046I, Geschlechts- und herrschafts-Lrhöhungen,vol. IV, Fol. 177. Ihm gehörte Groß - Zedlitz bei Dresden, dessen park er anlegte,ebenso Zabeltitz bei Großenhain, sowie dar LandhausWackerbarths Ruhe" in derLößnitz bei Dresden. Tr erbaute dasRurländer Palais" in Dresden. ÜberZabeltitz siehe V. T. Zchmidt, Rursächsische Ztreifzüge, III. Band, 1906, 5. 202 267.h v. Weber a. a. V. N. F., Bd. I, 5. 196 ff., bes. 5. 197, 201.