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2 (1913)
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680
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v. Salhausen.

Gotthelf Friedrich v. Schönberg-Bieberstein. Sie starb zu Dresden am23. Dezember 1707*).

Wolf v. 5. war ein sehr wohlhabender Mann. Alsdie könig-liche Witwe von Schweden'") während ihres Aufenthalts in Dresdenvon dem dortigen Juwelier Ludwig de Munter am 3. Dezember 163lfür 1643 Taler Juwelen gekauft und einen Wechsel über die Lummeausgestellt hatte, bezahlte Wolf leihweise zu Michaelis 1637 dem Juweliervon dieser Lumme den Betrag von tausend Talern^). Dem Bat zuPirna lieh Wolf eine beträchtliche Lumme Geldes und noch im Jahre1643 schreibt sein Schwiegersohn v. Rötteritz und der Vormund derkleinen Anna Tatharina v. 5. . . .daß der Rath zu Pirna HerrnWolfs von Salhaußen, unfern respeotive Schwiegervater und Patronseel. mit einer ansehnlichen Post an Tapital und Interessen schuldigverblieben'").

Wolf v. §. hatte im Jahre 1629 für 16000 Btlr. das RittergutGrünewald (V^8^V von Hoyerswerda) erkauft^). Seine Lrben erwarbenhierzu am 1. August 1646 von Tarl v. Dieskau auf Hohenbocka dashalbe Dorf Sella (8 von Grünewald, V^8W von Hoyerswerda), umaus diese Weise sich für eine Forderung, die sie an den Verkäufer hatten,schadlos zu halten. Das Gut Grünewald ist später im Besitz der FrauAnna Tatharina v. Dölau, geb. v. 5., Wolfs jüngster Tochter. Ihrverwandelte der Rurfürst am 10. Januar 1665 das Gut Grünewaldsamt dem zugehörigen Dorfe Sella aus Mann- in Erblehn.

Gottfried Lonstantin v. S. erhielt, Wien den 18. März 1662,den alten Herrenstand verliehen°). Um das Jahr 1646 hatte er sichvermählt mit Isabella, der einzigen Tochter Tarls Glich v. Milzizaus Leopoldshain (0 von Görlitz) und erbte nach dem Tode seinesSchwiegervaters 13. April 1669) dieses Gut. Gottfried LonstantinFreiherr v. S., kaiserlicher und königlicher Rat, Hof-, Lehn- und Banners-richter und Beisitzer des Leitmeritzer Rreises, verkaufte Leopoldshain imJahre 1674 an Martin Lufft für 20000 Taler H.

Wappen: In Gold der Rops und Hals eines nach rechts gewendetenroten, feuerspeienden Drachen, auf dessen Hinterkops ein menschliches,nach links blickendes Antlitz mit ausgestreckter Zunge befindlich ist. Helmohne Rrone. Kleinod: Kopf und Hals des Drachen, der aber wederFeuer speit, noch am Hinterkops das menschliche Gesicht trägt. Dafür

') v. Zeilitzsch a. a. G. s. 267.

2) Gemeint ist jedenfalls Maria Lleonora v. Brandenburg, Gattin des BönigsGustav Adolph von Schweden. Als sie die Iuwelen kaufte (1631), war sie nochnicht Mtroe, der Bericht über diese Angelegenheit ist aber niedergeschrieben worden,als sie bereits Witwe war. (Schlacht bei Lützen am 6./16. November 1632.)

3) k)'- 5 t.-N. Gen. Boo. 31791, Salhausen.tz Ebenda.

°) Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Zamilienkunde, XXX (1902),

S. 174.

6) v. voerr, Oer Adel der Böhmischen Bronländer, IdOO, S. 145.tz vergl. Unauthe, Geschichte von Leutholdshapn jLeopoldshainj, Mspt. indem Sammelbande 4,. IV 153 der Vberlaus. Gesellschaft der Wissenschaften.