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2 (1913)
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676
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Sahrer v. Lahr.

eine Genehmigung seines Gesuches*). - Sebastian 5. v. 5. auf Privlakpund Noth-Augezd, Lohn des lvenzeslaus und einer geb. v. Lahr,fand in Marienberg Ausnahme und starb hierin exilio" am 25. Ok-tober 1628 im Alter von 66 I. 23 lv. vermählt war er mit Elisabethgeb. Vitzthum v. Apolda, geboren am Sonntag Laetare 1586s13. März) zwischen zwei und drei Uhr, gestorben am 11. Dezember1670 mittags zwölf Uhr im Alter von 85 I. weniger 14 lv?). DreiLöhne hatte das Ehepaar:

1. Johann Sebastian. Über ihn fehlen weitere Nachrichten.

2. Nikol. Siehe unten.

3. Leo. Siehe unten.

2. Nikol S. v. S. befand sich um das Jahr 1636 in SchwedischerGefangenschaft h. Er erbte zufolge ihres Testaments vom 20. April 1670die Hälfte des Nachlasses der Frau Anna Bibritschin geb. Urschebizkinvon Modlischkowicz, einer in Sachsen lebenden Böhmischen Exulantinh.von dem Nammerjunker und Stückhauptmann Ferdinand Nudolphv. Ziegler und Nlipphausen kaufte er am 12. Oktober 1687 das GutNieder-Beiersdors (^V8V^ von Löbau, 0 von Schirgiswalde) underhielt am 6. April 1688 die Belehnung. Am 10. Juli 1697 starb erohne Nachkommen, vermählt war er mit Dorothea Tatharinav. Nechenberg, die im Jahre 1696 aus dem Leben schied. Ein Burg-lehnhaus in Bautzen, das sie 1695 von den v. Loeben-Holschaschen Erbengekauft hatte, fiel nach ihres Gatten Tode an den jüngsten Sohn ihrerleiblichen Schwester, nämlich an Adolph Moritz v. Bolberitz, den SohnHans Ottos v. B. auf Jauernick und der Anna Elisabeth geb. v. Nechenberg.

3. Leo S. v. S?), geboren am 28. Dezember 1624, studierte seitdem Sommer 1641 in Leipzig ^) und starb am 10. Dezember 1680. Erwar Herr aus Nagewitz, Zschortau und Laue, fürstlich Holstein-Sonder-burgscher Hofmeister und Nammerjunker und hatte sich zu Grödel am3. März 1663 vermählt mit Eva v. Schleinitz, geboren zu Dresdenam 15./25. Mai, getauft am 1. Juni 1643 h, gestorben am 2. April1696. Das Ehepaar hatte vier Söhne (uä):

u. Thristoph. Siehe unten S. 678.

b. Leo d. I.

e. Adolph Nicolaus. Siehe unten S. 678.

cl. Friedrich.

Am 1. Juni 1683 wurde zu Brandis ein paktum ausgerichtet

tz III. Jahrbuch des Vereins für Geschichte von Knnaberg, 1893, 5. 32; Viertel-jahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, XXX. Jahrgang, 1902, S. 171.

2) Die Epitaphien des Ehepaars befinden sich in der Vorhalle der Kirche zuMarienberg.

3) III. Jahrbuch rc. von klnnaberg, 1893, S. 43.

h v. Doerr, Genealogische Daten über einige Böhmische Exulanten in Sachsen.Sitzungsberichte der bönigl. Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften, Llasse fürPhilosophie rc., 1900, S.-5l. S. 22.

h vergl. H.-St.-K. Gen. 1.06.31797, Sahrer v. Sahr, Stammtafel.

h vergl. Erler, Die jüngere Matrikel der Universität Leipzig, II. Bd., S. 376.

h v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit de; Meiß-nischen kldels, 1896, S. 277.