v. Rosenhagen.
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reicht. Heinrich vermählte sich am 30. Juni l60l mit Marie v. Runge)sie starb am 1. Januar 161 l im 33. Lebensjahre, nachdem sie ihm sechsSöhne und zwei Töchter geschenkt hatte h. Tine zweite Ehe ging Heinrich,jetzt zu Dttenhain (880 von Löbau) genannt, ein mit veronicav. Leipzig, Tochter des verstorbenen Georg v. L. aus Zwethau. Am3. Januar 1614 fand die Ehestistung statt^) und am 10. Oktober 1617ließ er sie gegen 700 Fl. zugebrachten Ehegeldes mit 1400 FI. aus Rolbitzverleibgedingen 3). Rach Heinrichs Tode fiel Rolbitz und der genannteAcker im Jahre 1628 an seinen Sohn Hans Thristoph und dessenunmündige Brüder. Hans Thristoph, der als kurfürstlicher Rriegshaupt-mann bezeichnet wird, verkaufte im Jahre 1630 Rolbitz an JoachimFriedrich v. Dölau.
Wie oben erwähnt, war der unter Nr. III mit ausgesührte HansLudwig v. N. im Jahre 1635 ohne männliche Erben gestorben (vergl.S. 637). Sein hinterlassenes Gut Jannowitz nahm nun Hans Thristophin Besitz, „weiln Niemand da war, hat jerj sich 1638 investiret"ft. Er wurdemit dem Gute belehnt, nachdem er auf die Aufforderung die alten Lehn-briese vorzuweisen, erklärt hatte, sie seien während der Schwedischen Un-ruhen abhanden gekommen °). Hans Thristoph besaß das Gut Jannowitzbis zu seinem Tode im Jahre 1668°). vermählt war er mit Annav. Gersdorss, die am 17. Juli 1665 zu Nuhland starbh. von seinenSöhnen sind uns zwei bekannt: Wolf Heinrich und Hans Heinrich;letzterer wurde am 13. Mai 1641 zu Großenhain im Soldatenlogisgetauft^). Wolf Heinrich, beim Tode seines Vaters noch nicht mündig,erhielt zunächst einen Mutzettel wegen des Gutes Jannowitz und ver-kaufte später, obwohl noch nicht belehnt, am 30. Januar 1673 Janno-witz an Hans Otto v. Polen; aus Linz für 8000 Meißnische Guldens. —Wolf Heinrich war etliche Jahre Rammerjunker am kurfürstlichen Hofe,dann Leutnant im Maltzan scheu Regiment. Im Jahre 1680 empfahlihn der Rursürst dem Herzog Friedrich zu Sachsen-Gotha^).
Auf das Gut Jannowitz erhob gegen Ende des 17. Jahr-hunderts ein Glied der Böhmischen Linie v. R. nachträglich Anspruch. Wieein Notariatszeugnis, Prag, den 12. Juni 1697 besagt"), hatte Hans(hanusch) Rosenhagen „von Jannowitz" ein Allodialgut Rocznowitzim Vunzlauer Rreise in Böhmen, „jedoch unweith von Laußnitzischer
1) v. Feilitzsch a. a. G. 5. 260.
2) ft.-5t.-R. Boe. 4544, Vas 12. Buch rc., Fol. 100 ff.ft ft.-5t.-R. Boe. 4545, Verzeichnis rc., Fol. 343.
ft ft.-5t.-R. Geneal. Boo. 31788, Rosenhagen,ft ft.-5t.-R. Boo. 4549, Vas 12. Buch rc., Fol. 100 ff.ft Ebenda, Fol. 100 ff.
ft ft.-5t.-R. Gen. Boo. 31788, Rosenhagen: v. Feilitzsch a. a. G. 5.260.ft v. Feilitzsch a. a. V. 5. 260.
ft ft.-5t.-R. b,oo. 4544, Vas 12. Buch rc., Fol. 88, 100 ff.lft ft.-5t.-R. Gen. voo. 31788, Rosenhagen.
ft.-5t.-R. Boe. 4544, Vas 12. Buch rc., Fol. 100 ff.