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2 (1913)
Entstehung
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603
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v. Niesch.

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von Frau Juliane Eleonore Ernestine v. Nostitz, geb. v. Niesenwetter dasErb-, Nunkel- und Spill-Lehngut Übigau (8 von Neschrvitz), das vorsNrinitz (8 von Übigau und von Neschrvitz) und das in der Noblenz-Nönigswarthaer Heide (Noblen; bl von Neschrvitz, 80 von Hoyerswerda)gelegene Stück Schwarzholz für 22 000 Taler (ü 24 Gr. Nonventional-münze). Wegen Sicherheit der Gewähr ließ er den geschlossenen Nausmittels öffentlichen Anschlags fünf Jahre lang publizieren. Nm10. (Oktober 1770 erhielt er den Lehnbries. Wolfgang ließ durch denbekannten Dresdner Baumeister Lrubsacius das imposante neue Palaismit (Orangerie in Neschrvitz aussühren. Er starb als kaiserl. König!. Natund kurfürstlich Sächsischer Geheimrat am 10. Juli 1776 in Wienh. Diesolennen Exequien wurden am 21. Juli in Neschrvitz abgehaltenh. Einvon seinem Sohn Isaak Wolfgang ihm errichteter steinerner (Obelisk mitseinem lNedaillonportrait und einer Tafel mit lateinischer Inschrift im

park zu Neschrvitz hält die Erinnerung an den kunstsinnigen Edel-

mann wach'ff.

Wolfgang Freiherr v. N. hinterließ die Witwe Frau Helene

geb. d'Grville Freiin v. Löwenclau, mit der er sich 1748 vermählthatte, zwei Söhne und eine Tochter:

Isaak Wolfgang. Siehe unten.

B. Johann Siegismund. Siehe unten S. 605.

L. Maria Helene Esther. Sie vermählte sich im Jahre 1771mit Gustav Georg Baron v. Foelckersahm, kurfürstlich Sächsischem wirk-lichem Geheimrath.

Isaak Wolfgang Freiherr v. N., kurfürstlich Sächsischer

Legationsrat, geboren zu Wien am 2. März 1749h, erbte die väterlichenGüter und wurde am 14. März 1777 belehnt mit Neschwitz mit Neri-

tz Dieses Datum ist den Lehnsaktcn von Doberschütz, Puschwitz u. a. entnommen;im Laus. Magazin, 1776, S. 244, in Tckardts Zittauer Monatlichem Tagebuch vomJahre 1776, ferner in den Dresdn. wöchentl. Frag- und Anzeigen 1776, Nr. XXXIIlist der 8. Juli 1776 als Todestag angegeben.

2) Laus. Magazin 1776, S. 244.

tz Die Nisoellansa Laxonioa 1775, 5. 255 erwähnen unter denVer-schönerungen Dresdens seit dem Hubertsburger Frieden" u. a. auchdas BaronMschische Haus, welches hauptsächlich seiner innern Einrichtung wegen in Absicht deraußerordentlichen kostbaren Meublen, der Bilder-Gallerie, des Anticken-Tabinets unddes daran stoßenden niedlichen Gartens sehenswerth ist"; ferner wird 5.256 hervor-gehobender von dem Herrn Baron von Nisch vor dem 5eethore auf deu leerenPlatz des ehemaligen Hoheiten-Garten angelegte ganz vortrefliche Garten" . . .

tz Zeine drei Töchter sind: 5ophie Freiin v. F.; Helene Freiin v. F., späterverm. v. Krüdener; Julie Freiin v. F., später verm. v. vietinghoff. In seinemTestament bestimmte Graf Isaak wolfgang, daß, wenn sein Bruder Johann Siegis-mund oder dessen Lohn Franz sein Lrbe nicht sein könnte oder wollte (wegen Todes-falls oder aus anderen Gründen), seine Nichten in Livland, Frau Julie v. vietinghoffund Frau Helene v. Krüdener, beide geb. v. Foelckersahm, substituiert werden sollten,übrigens diese zugleich unter der Bedingung, daß von einer jeden meiner nurgedachtenNisosn ein Lohn den Namen v. Niesch führen und annehmen solle". LehnsaktenNeschwitz.

-tz Otto, Gberlaus. Schriftsteller- und Künstler-Lexikon, III. Bd., 1805, S. 71.