Druckschrift 
2 (1913)
Entstehung
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555
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v. Bechenberg.

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1646von einer Kaiserlichen Partei angerennet und niedergeschossen".Ein anderer Bericht besagt, er wurdeden 10. llulij ^nno 1646 beiLeydenberg morgens früh durch eine Kaiserliche Partei) Keuter angerennetund mit ein pistolschuß tödlichen verwundet, und also dadurch seinenGeist aufgeben müssen"). Zu seinem Andenken ließ seine SchwesterHelene, vermählte v. Vitzthum, im Jahre 1662 einen Stein bei derKirche in Gppach errichten ff.

Hans Ernst war vermählt mit Anna Magdalena, geb. v. Gers-dorfsff und hinterließ einen einzigen Sohn Hans Christoph. Vieserverkaufte, in Schulden geraten, im Jahre 1655 verschiedene Lehnsstückean Wenzel v. Metzradt, im Jahre l659 das obere Vorwerk an HansWenzel v. Eberhardt. Erst acht Jahre nach seines Vaters Tode hatteHans Thristoph die Lehn über sein väterliches Gut Gppach gesucht.Der Kurfürst verzieh ihm, Moritzburg, den 19. November 1661, denFehler, daer das Werk wegen seiner damaligen Jugend nicht verstandenund die Lulpa, so eine vorhanden, nicht so sehr ihm, als denen, die ihneines und andern erinnern sollen, zuzuschreiben"). So erfolgte denn am8. März 1663 nachträglich seine Belehnung. Hans Thristoph vertauschteseinen Gutsanteil Gppach zufolge Vertrags vom 18. August 1671 gegendas Gut Klein-Seitschen von Bautzen), bis jetzt im Besitze

Johann Thristophs v. Gersdorff. Vieser gab dem v. N. noch 3100 Talerbar zu, sowie seiner Gattin lOO Taler Verehrungsgelder. Er versprachauch dem Sohne Hans Thristophs, Christoph Heinrich v. N., sobalder mündig geworden, ein Pferd für 50 Taler, und Hans Thristophsbeiden Töchtern, Martha Sophia und Anna Tatharina Eleonorev. N. zum bevorstehenden Weihnachtsfeste je 15 Taler zu einem paarArmbänder. Hans Thristoph behielt sich im Tauschvertrage das aus demGute Gppach stehende und der Jungfer Barbara v. N. zustehende Aus-gedinge vor, da es nach dem Ausgedingebries nach ihrem Tode an ihnoder die Seinigen fallen sollte.

Hans Thristoph erhielt am l9. Mai 1672 den Lehnbrief überKlein-Seitschen. Differenzen, die er mit Gottfried Moritz v. Bolberitzaus Groß-Seitschen wegen Anspannung des zu Groß-Seitschen gehörigenMühlteiches und wegen der Grenzen gehabt hatte, wurden durch einenvergleich vom 28. März 1683 ausgeglichen. Hans Thristoph verkauftezu Walpurgis 1687 Klein-Seitschen an seinen oben erwähnten SohnThristoph Heinrich v. N., der am 26. März 1688 belehnt wurde undam 20. September 1696 das Gut an Joachim Heinrich v. Leubnitz ver-kaufte. Thristoph Heinrich verkaufte drei zum Erbgut Spittwitz vonBautzen) gehörige Wiesen an Gräfin Christiane Lharlotte v. Flemming,die am 17. November 1716 mit ihnen belehnt wurde"'). Als Thristophtz Lehnsakten Gppach.

2) Pfeiffer, Geschichte der Kirchgemeinde Gppach, I. T. o. ff., 5. II.tz kf.-5t.-6. Boo. Y547, Das 3. Buch Dberlaus. Lchnssachen 165167, Fol. 276.ff Lehnsakten Gppach.

ff Original - Lehnbrief im H--5t.-6. Die Wiesen waren die große an derBautzner Straße gelegeneSchenckenwiese", die lange Wiese und die gegenüberliegende Wiese.