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v. Rechenberg.
Hans Laspar hinterließ neben seinem Gute Gber-Beiersdorf und denpertinenzstücken in Lauba eine Witwe Knna Elisabeth geb. v. Kostitzund mehrere Kinder, von diesen sind uns folgende bekannt:
Hans Laspar II. und Dtto Heinrich, beide unmündig, KnnaElisabeth, geboren im Kpril 1652, vermählt mit Hans Dtto v. Bolberitzauf Groß-5eitschen, Eleonore Tugendreich, gestorben am 22. Juli 1679im Klter von 22 Jahren h.
Dtto Heinrich starb vor dem Jahre 1665, denn am 12./22. Maidieses Jahres meldet Frau Knna Elisabeth v. R. dem Kurfürsten vonfünf Töchtern und einem Sohne, den ihr Gatte ihr hinterlassen Habens.
Dieser Sohn, Hans Laspar II. v. R., bat im Jahre 1676, damalsangeblich 19 Jahre alt, den Kurfürsten um Indult zur Lehnssuchungan seinem Gute Gber-Beiersdorf. von der fiskalischen Klage wegender zu rechter Zeit nicht gemuteten und gesuchten Lehn über zwei Bauernzu Schönbach und zwei Gärtner zu Lauba wurde er im November1693 durch Urteil und Recht absolviert. Er starb am 16. November1695, nachts zwischen 12 und 1 Uhr, 41 Jahre alt und wurde am
22. d. IN. in Beiersdorf beerdigt, vermählt war er mit Knna Helenav. Rabenau, die sich mit Kdolph Benjamin v. Berge wieder verheiratete.Hans Laspar II. hinterließ neben zwei Töchtern Johanna Lleonoraund Helena Rosinah einen Sohn Tarl Heinrich.
Tarl Heinrich v. R. war am XIV. Sonntag post Trinitatis 1687s28. Kugustj geboren und am 7. September getauft worden. Km
23. Oktober 1696 wurde ihm, „der erst das neunte Jahr seines Klterserreichet" und unter Vormundschaft Friedrich Kdolphs v. Ziegler undKlipphausen stand, zur Lmpfangung der Lehn am Gute Gber-Beiers-dorf bis zu seiner Mündigkeit Indult erteilt. Gber-Beiersdorf kam zurSubhastation und Frau Knna Helena v. R., wiedervermählte v. Berge,erstand das Gut im Jahre 1698. - Tarl Heinrich stand im Frühjahr1715 als Hauptmann in Warschau, im Dezember desselben Jahresbefand er sich in Dresden, wohin die Thevalier-Garde, zu der ergehörte, kommandiert worden war. Km 7. Februar 1716 erfolgtedie Belehnung mit dem ererbten väterlichen Gute Lauba nebst fünfBauern zu Schönbach. Bereits im Mai 1715 hatte er das sogenannte„Rechenbergsche Teil" zu Lauba für 1100 Taler Kaufsumme an seinen VetterBalthasar Rudolph v. R. a. d. h. Dppach (vergl. S- 548), wohlmeritiertenHauptmann, verkauft, von seinem Stiefbruder Wolf Kdolph v. Bergekaufte Tarl Heinrich das verschuldete Gut Wendisch-Paulsdorf (XO vonLöbau) am 5. März 1725 für 10 500 Taler, hierzu erwarb er am
„doch ist er sv. Rechenbergs nicht gleich geblieben, sondern hat noch wenige Zeitgelebet".
h Rloß, Geneal. Nachrichten, Bd. XIII, Rechenberg.
2) H.-St.-R. Boo. 9547, Vas sechste Buch Dberlaus. Lehnssachen 1657 — 1674,Zol. 154.
3) In seinem Schreiben meldet er irrtümlicherweise, sein Vater sei im jZahre1660, seine Mutter „etliche Iahre darauf" gestorben und habe ihn im dritten Lebens-jahre nebst drei Schwestern hinterlassen. Lehnsakten Beiersdorf.
tz kj.- 5 t.-R. Gen. Too. 31775, Rechenberg.