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v. Rechenberg.
Lllersdors, ebenso auch den Gppacher Wald erhalten. Wir findenihn später als Besitzer von Gppach und preititz (140 von Bautzen).Er war Landesältester Budissinschen Preises und starb am 8./18. Januarl644. vermählt war er mit einer Tochter Heinrich Gttos v. Dersdorfsaus Mücka. Drei Söhne hinterließ er (a-e):
a) Wolf Lhristoph. b) Heinrich Ernst, e) Den noch un-mündigen Gottlob Lhrenreich.
vor den hierzu verordneten Gberamtskommissarien teilten sich dieBrüder am 10. März l645 in den väterlichen Nachlaß.
a) Wols Lhristoph v. N., Nudolph Lrnsts ältester Sohn, geboren am4. Juli l624h, erhielt in brüderlicher Teilung das Gut (Nieder-) Gppachund wurde am lO. März 1646 belehnt. Der „Spremberger Wald",der ihm gleichfalls zufiel, wurde ihm am >8. März 1646 in Dresdenzu Lehn verreicht. Drei Jahre später kam es zwischen ihm und denKreditoren seines im Jahre 1648 verstorbenen Gheims, des oben erwähntenJohann (Hans) Ernst v. N., zu einem Kaufvertrag (vergl. S. 545 oben).Wols Lhristoph erwarb von ihnen Lrostau, Nittersitz und Wohnhaus,das rote Vorwerk, Kirchlehn, einen Ganz-, einen Halbhüfner, sechsGärtner, zehn Kleingärtner, ferner Bederwitz mit drei wüsten Bauer-gütern, einem wüsten Ganzhübner, sechs Großgärtnern, vier wüstenGärtnern, fünf Kleingärtnern, ferner das Dorf Gber-Eulowitz miteinem halbhüsner, zwei wüsten halbhüsnern, einem besetzten und einemwüsten Gärtner, zwei besetzten Kleingärtnern, ferner das VorwerkNieder-Lulowitz mit seinen Untertanen für 10000 Taler. Nm12. September 1650 wurde Wols Lhristoph belehnt und verkaufte, derletzte Nechenberg aus Lrostau, dieses Gut noch in demselben Jahre anHeinrich v. Seidlitz. Wolf Lhristoph erwarb am 22. November 1655 vonden Gebrüdern v. Nostitz das Gut Lauba (8^V von Löbau). Nm 22. De-zember 1656 wurde er belehnt und verkaufte das Gut zu Weihnachten1664 an seine Gattin, von Frau Kunigunde v. N., geb. v. Uechtritz,Johann (Hans) Ernsts v. N. Witwe (vergl. S. 544), kaufte er am 14. Npril1657 Kleinbautzen und empfing es am 3. Mai 1658 zu Lehn. SeinGut Gppach vertauschte er am 20. März 1660 gegen Kreckwitz (blOvon Bautzen), bisher im Besitz seines jüngeren Bruders Heinrich Ernst.Nm 26. Npril 1661 mit Kreckwitz belehnt, verkaufte er das Gut bereitsim Mai des nämlichen Jahres wieder an Hans d. I. v. Metzradt. Nm22. Dezember 1664 veräußerte er auch sein Gut Kleinbautzen und zwaran seinen Bruder Heinrich Ernst (vergl. S. 547).
Wols Lhristoph hatte im Jahre 1648 seinen Knecht entleibt undwar deshalb zu sechsjähriger Landesverweisung verurteilt worden. Nachlangen Verhandlungen bestimmte der Kurfürst im Juli 1660, „daß WolfLhristoph von Nechenbergs zu Gppach zuerkannte sechsjährige Landes-verweisung durch eine Geldstrafe und zwar jedes Ihars 100 Thaler undalso in allen mit 600 Thalern verbüßet und bezahlet werden solle". Im
tz Sem Geburts- und Todestag nach der Aufschrift seines Epitaphs in derKirche zu Kleinbautzen.