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2 (1913)
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504
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v. promnitz.

Erdmann I. Neichsgraf v. p., Freiherr zu Pietz, Herr aufSorau, Triebei, Naumburg, kaiserlicher und königlicher Kammerherr,(Oberst zu Fuß, geboren am 2. September i63i h, gestorben amly. Januar 1664. Erdmann I. war vermählt mit Eleonore Freiinv. Nacknitzh.

Erdmanns I. Sohn, Balthasar Lrdmann Neichsgraf v. p?),freier Standesherr zu pleß, aus Sorau, Triebe!, Naumburg, geboren am9. Januar l659, machte sich in der (vberlausitz ansässig, indem er am22. November 1681 von Frau Maria Margaretha verw. Freifrauv. Friesen, geb. Freiin v. Lützelburg, die Herrschaft halbau, nämlichStadt halbau, Klix, Virkenlache, Nikolschmiede, Kunau, Saatz,Zehr'beutel, Hermsdorf und lvolfsdorf (sämtlich im heutigen KreiseSagan) für 50 000 Taler kaufte. Lr besaß auch die Herrschaft Drehnaund Klitschdorsh, sowie die Luhrauschen Güter. Lr starb als einer derreichsten Herren Schlesiens und der (Oberlausitz am 3. Mai 1703 undwurde am 24. d. M. zu Sorau bestattet, vermählt hatte er sich zu Schleizam 10. Nugust 1682 mit Emilie Ngnes Gräfin Neutz j. L., geborenzu Schleiz am 11. Nugust 1667, gestorben zu Drehna am 15. (Oktober1729. Sie vermählte sich wieder am 13. Februar 1711 zu Drehna mit

Leyfriedens von promniz, Freyherrn auf pless, Sora, Tribut und Naumburg FrewleinTochter und dem veften, meinem lieben getreuen Heinrich Joachimen von der Schulen-burg auf Lieberoß eine christliche verheurathung angesponnen und im werck ist,worbey sich aber diese eonsillsration ereugen will, daß der von der Schulenburgk(ob wohl dessen Nlutter, Frau Ntarianna Hedwig von Zschirnhauß Witwe, eine ge-bohrne Freyhin und Burggräfin zu Donaw ist) dem Frewlein am Stande nicht aller-dings gleich alß die von Vater und Mutter freyherrlichen Geschlechter der Promniz undputtbus erzeuget und möchte ich daher» unterthenigst gerne sehen und wünsche»,wann vermittelst Lw. Kaps. Mt. höchsten autoritot diese oonsillsratioii förderlichstauß dem Weg gereumet werden könnte und dieselbe sich allergnedigst wolle beliebenlassen, auß Nöm. Kaiserlicher Mast. Vollkommenheit, Macht und Gewalt gedachtenvon der Schulenburgk in den Freyherrnstandt proprio motu umb mehrer Verwahrungalles Auffrucks allergnedigst zu erheben". Hierauf erfolgte die Erhebung desv. d. Lchulenburg in den Freiherrnstand mit dem PrädikatWohlgeboren" und diekurfürstliche Anerkennung Dresden, den 24. Februar 1645. H.-St.-A. L,oo. I04Z0,Geschlechts- und Herrschaffts - Erhöhungen 1612 1656, vol. I, Fol. 207 ff. NachHübners Genealogischen Tabellen, III. Teil, Taf. 984, vermählte sich Siegmund SeifriedsTochter, Lrdmuth Freiin v. promnitz, * 16. Februar 1650, ff 1650, mit Joachim Heinrichv. d. Schulenburg.

>) Siegmund Seyfried zeigte den Herzögen Nugust und Christian von Sachsenund deren Schwester Magdalena Sibylla die am 2. September 1651 erfolgte Geburteines Sohnes an und erbat ihre Patenschaft. Unter einem dieser Schreiben befindetsich die Anmerkung:wegen Srer fürstl. G: ingesambt einen Becher pro 50 fl. 15 gr.6 pf. der Wöchnerin, Linen Becher pro 50 fl. 9 gr. 4Hz dem Kinde zum Linbinden,5 Rthlr. der Wehemutter". H.-St.-A. a. a. D.

2) Sie war eine Schwester der Agnes Freiin v. Racknitz, die die dritte Gattindes Vaters Erdmanns I., des Grafen Siegmnnd Seifried, gewesen war.

h vergl. die Auszüge aus seinem Tagebuch. Neues Laus. Mag. Bd. 22,S. 217-254.

tz Den Zeidlern in seiner ausgedehnten Herrschaft erteilte er am 5. Oktober1698 bestimmte Artikel. Diese sind abgedruckt in der Laus. Monatsschrift 1795, II,