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2 (1913)
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503
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v. promnitz.

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Heinrich Anshelms Brüder lVeighard und Seisried d. I. wurdenam 19. Dezember 1597 mit der Herrschaft Hoyerswerda belehnt.Nachdem Seifried d. I. im Jahre 1599 seinen Anteil seinem Bruderweighard verkauft hatte h, besaß dieser die Herrschaft allein. Er be-stätigte im Jahre 1602 dem Pfarrer zu Schwarz-Kollm von Hoyers-werda) Simon Sagittarius den Gebrauch des Bau- und Brennholzes,einen Teich und gewisse Erbzinsen, privilegierte in demselben Jahreeinen Bürger von Hoyerswerda, Andreas Nichter, mit dem Brauurbar,schenkte 1603 einem gewissen Balten Ludwig eine Baustelle in Hoyers-werda und verkaufte 1604 der Gemeinde Hoyerswerda das Dorf Neida(88^V von Hoyerswerda) für 2500 Talerh. Im Jahre 1606 kon-firmierte er die Statuten der Stadt 2). lVeighard verkaufte im Jahre1615 die Herrschaft Hoyerswerda an Siegfried Frhrn. v. Nittlitz ausSpremberg N.-L. Vieser, am 21. November 1615 belehnt, vermochte dieKaussumme nicht zu entrichten, weshalb die Herrschaft im Jahre 1620an Nudolph v. ponickau überging. lVeighard war vermählt mitpolyxenapicklerin"ft. Seine Linie starb schon im Jahre 1650 mitSiegfried, Herrn der Herrschaft PIeß, aus.

Jener oben (S. 502) genannte, am 4.lNärz 1622 gestorbene Landvogtder Niederlausitz Heinrich Anshelm hatte aus seiner Ehe mit SophiaFreiin v. Nurzbach neben anderen Kindern einen Sohn SiegmundSeisried, der den Stamm sortpslanzte^). Geboren am 17. Juli 1595,Herr zu Sorau, Landvogt der Niederlausitz, sukzedierte er nach dem Todeseines eben erwähnten, im Jahre 1650 gestorbenen Vetters Siegfried inder Herrschaft pleß und erlangte am 9. Juni 1652 den Neichsgrafen-stand°). Er starb nach einem an die Herzogin Anna Maria von Sachsengerichteten Schreiben seiner dritten Gemahlinim lvarmenbrunn beyhirschbergk" am 30. Juni 1654 nach ausgestandener großer Leibes-schwachheit und Mattigkeit I. Am 18. November stil. nov. sollte dieBestattung in Sorau stattfinden.

Siegmund Seisried hatte sich vermählt: I. am 11. Dezember 1623mit Anna Margarethe Freiin v. Putbus, gestorben 1645; II. am17. März 1647 mit Katharina Elisabeth Freiin v. Schönburg a. d. h.Lichtenstein; III. am 6. August 1651 mit Agnes Freiin v. Nacknitz. Erhinterließ aus seiner ersten Ehe neben anderen Kindern^) einen Sohn.Dies war:

h s. D. Frentzel, historischer Schauplatz oder Lhronik von Hoyerswerda,1744, S. 42.

2) verzeichniß Gberlaus. Urkunden II, S. 260, 261, 26Z.

3) Schuster a. a. G. S. 39.

y Zrentzel a. a. G. S. 42.

b) vergl. I. Hübner, Genealogische Tabellen, III. Teil, 1728, Taf. Y84.

°) Vas Diplom ist teilweise abgedruckt in Speners Opus Irsraläicum, Varsspecialis, S. 2YY.

h h.-St.-kl. Gen. Uoc. 31771, promnitz.

h Kurfürst Iotzann Georg I. von Sachsen meldeteSchloß Kemnitz" den 22. Iuli1644 dem Kaiser,daß nach Schickung Gottes sich zwischen des wolgebotzrnen, meinesverordneten Landvoigts des Marggrafthumbs Nieder-Lausitz und l. g. Herrn Sigmund