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v. ponickau.
3. Caroline Auguste, geboren zu Dresden am l3. März1738, vermählt mit Wolf Christian Albrecht II. v. Loeben. 5ie starb zuReichwalde am 27. Oktober 1777*).
Diesen beiden Schwestern fielen nach ihres Vaters Tode ('s 23. Juli1759) zu das Mann- und Weiberlehn Milkel, Teicha, Droben,Wessel, die Erb-und Allodialgüter Lomske, Lrosta, Luppa, Dubrauund Bocka, sowie der vierte Teil des von dem adeligen v. GoetzischenHause Lippitsch zu Milkel erkauften Kirchlehns. Km 13. Mai 1762verglichen sich, die beiden Schwestern dahin, daß Frau v. Loeben dieGüter Luppa, Dubrau und Bocka annahm, daß ferner die übrigenGüter, Milkel mit Droben, Teicha, Wessel, Lomske und Lrosta demGrasen Nikolaus Willibald v. Gersdorff auf Daruth für 80 000 Talerabgetreten wurden.
III. Ast.
Hans Christoph v. p., der dritte Sohn Hansens, erwarb 1597von Friedrichs v. peschen unmündigen Söhnen deren Anteil an Königs-warth a^), wurde ferner am 30. November 1604 belehnt mit „des vonpenzigs seligen Stückgut zu Königswartha""), dann am 1. April 1609mit dem von Georg v. Goeda d. A. erkauften Gütlein daselbst*), endlich am28. Juli 1609 mit einer Wiese bei dem „Spanholze", ebenfalls beiKönigswartha"). Hans Christoph erwarb ferner drei Gärtner undeinen Halbhäusler im Dorfe Pottschapplitz (140 von Bischofswerda),ebenso die vom Nurfürsten von Sachsen zu Lehn gehende Mühle zuWölkau (88>V von Pottschapplitz) und erhielt am 5. Januar 1619diese Besitzungen zu Lehn verreicht"). Ferner wurde Hans Christoph„zu Nauslitz" (wohl Rothnaußlitzf am 13. April 1622 belehnt mit denGütern Baselitz und Hennersdorf, die er von seinem Vetter Nudolphv. p. aus Hoyerswerda (vergl. S. 474) erkauft hatte. Hans Christoph starbam 14. Oktober neuen Kalenders 1627 und wurde am 9. November zuKamenz „in adelicher und volckreicher versamblung in sein Ruhgewelb-lein gesencket und beygesetzet" h.
vermählt war Hans Christoph mit Brigitte v. Schönberg a. d. h.Pulsnitz. Sie starb am 17. November 1602 im Alter von 22 Jahrenim Kindbett"). Hans Christoph vermählte sich noch ein zweites Mal,denn am 25. September 1616 erhielt er Gunst über sein Gut Königs-wartha wegen 1200 Fl., die ihm seine Schwiegermutter Frau Sabina
y Laus. Magazin 1777, 5. 348; Zinntafel in der Kircke zu Milkel.
2) Neues Laus. Mag. Bd. 63, S. 127.
2) kf.-5t.-N. I-oc:.d546, verzeichnüss der Lehen w., Lol. 4.tz Ebenda, Fol. 72.b) Ebenda, Fol. 77b.
") kf.-5t.-N. I-oe. 9552, Das Nitzische Guth Thumitz w. 1684-96.h Lehnsakten Baselitz.
h Nach einer Inschrift, die sich nebst ihrem, ihres Gatten und eines ZöhnleinsBildnis unter der Kanzel in Königswartha befand oder noch befindet. Soh. Thrn.Körnig, Lhronik von Königswartha, Mspt. Nrchiv der Bberlausitzischen Gesellschaftder Wissenschaften V. S. 172.