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2 (1913)
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470
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v. ponickau.

Beata v. haugwitz a. d. h. Nieder-Neukirch und hinterließ eine TochterMaria Sophia, die sich mit Wolf Tonrad v. Raussendorf vermähltes.

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4. Tobias, besaß Dber-Burkau. von seinem Vetter Nikol v.p.zu Pohla (vergl. S. 474) kaufte er eine Mühle zu Burkau, mit der er am9. Oktober l627 belehnt wurde. Tr trat diese Mühle noch vor demJahre 1631 seinem Bruder Elias ab.

5. Elias, Rittmeister, besaß das Gut Nieder-Burkau. Nach-dem er seinem Schwager Hans Hartmann v. Staupitz im Jahre l63ldie eben erwähnte, von seinem Bruder Tobias ihm abgetretene Mühleüberlassen hatte, verkaufte er ihm am 26. Juli 1634 sein ganzes GutNieder-Burkau und bevollmächtigte seinen Gheim Taspar v. Soebenund Groß-Döbern" zur Lehnsauflassung. Der Raus scheint indessenzurückgegangen zu sein, denn nach Elias' Tode richteten sein BruderTobias und seine Vettern Georg Nudolph, Balten Nikol, lvols, Elias,Hans Georg und Taspar an den Kurfürsten im Jahre 1643 ein Bitt-gesuch, es möge das stark verschuldete Nieder-Burkau als einaltväter-liches Guth" doch ihrem Geschlecht erhalten bleiben und nicht Fremdenabgetreten werden b).

6. Hans lvols, besaß das sehr verschuldete väterliche GutFrankenthal. Hans Fabian v. p. aus Elstra und Lhristoph v. Minck-witz aus Radibor suchten 1629 beim Kurfürsten an, er möge genehmigen,daß das ihrem unmündigen Vetter und Pflegesohn Hans lvols v. p. inbrüderlicher Teilung zugesallene Gut Frankenthal verkauft und demälteren Bruder lvols v. p., der eine Schuldforderung von 7000 Guldenaus dem Gute stehen hatte, überlassen werde. Der Kurfürst trug indessenBedenken dem Ansuchen zu willfahren, da ja lvols das Gut Franken-thal in Pacht habe und zu vermuten sei,er werde in den unmündigenBruder um die Rlienation des Guts so hart nicht drängen" h. WenigeJahre später verkaufte indessen Hans Wolf Frankenthal seinem BruderWolf, der am 9. Juli 1633 mit dem Gute belehnt wurde'').

Hans Wolf hatte am 6./16. März 1639 in Bischofswerda ein Duellmit Rudolph v. Gersdorsf auf lveidlitz und verletzte seinen Gegner durcheinen Degenstoß so schwer, daß er nach zwölf Stunden starb °).

ft Tarpzov a. a. G. II, Taf. I, S. I6d.ft Ebenda.

ft Frau Anna verw. v. Loeben, geb. v. Pannewitz, die Schwester der Mutterdes Mas, hatte eine größere Geldsumme auf Burkau geliehen und wollte das Gutlieber einem Frembden gönnen". Der Kurfürst empfahl am 21. August 1643 aufdas Bittgesuch, einen vergleich mit den Gläubigern anzustreben. Dieser kam indessennicht zustande; die Gläubiger wollten das Gut Frau Anna v. Loeben zukommenlassen und übertrugen ihr die Administration. Bei dieser Sachlage verordnete derKurfürst am 26. April 1644 auf ein abermaliges an ihn gerichtetes Gesuch des Tobiasv. p. vom 21./31. März 1644 um seine Intervention, es solle sich dieseran Gleichund Recht begnügen lassen". Lehnsakten Burkau.

ft H.-St.-A. Gberlaus. Iustizsachen, Boa. Y5I7 ff., vol. VIII.

ft ft.-St.-K. Boo. 9546, Vas zweite Buch Dberlaus. Lehens-Sachen, Fol. III.

ft ft.-St.-A. Boo. 9557, Lntleibungen im Marggraffthum Vberlausitz, vol. I,